Kapelle bei Matting
Matting, St. Wolfgang (PiP)
Poppberg
Ensdorf, Stephansturm (PiP)
Stettkirchen, Mariä Heimsuchung (PiP)
Theuern, St. Nikolaus (PiP)
Uschlberg, St. Magnus
Hofstetten (PiP)
Ernhüll, St. Margaretha (ev.)
Fürnried, St. Willibald (PiP)
Illschwang, St. Vitus (PiP)
Kapelle St. Hubertus
Breitenstein, Burgkapelle Heilige Dreifaltigkeit (…
Hahnbach, Evangelisches Gemeindehaus
Hahnbach, Friedhof (PiP)
Hahnbach, St. Jakobus (PiP)
Kreuzberg, Hl. Kreuz (PiP)
Kreuzberg, Hl. Kreuz (PiP)
Schlicht, St. Leonhard (PiP)
Schlicht, Hl. Nepomuk (PiP)
Wintersburg
Auerbach, St. Johannes der Täufer (PiP)
Buchberg, Kapelle (PiP)
Hohenburg, St. Jakob
Hohenburg, Kapelle
Hohenburg, Friedhof (PiP)
Ensdorf, St. Jakobus (PiP)
Ebermannsdorf, St. Johannes (PiP)
Dettnach, Marienkapelle (PiP)
Allersburg, St. Michael (PiP)
Regensburg, Schottenkirche (PiP)
Regensburg, ehem. Studienseminar Westmünster St. W…
Regensburg, St. Oswald
Regensburg, St. Leonhard (PiP)
Regensburg, am Judenstein
Regensburg/Großprüfening, St. Anna (PiP)
Regensburg, Domonikanerkirche St. Blasius (PiP)
Amberg, Basilica Minor St. Martin (PiP)
Ursulapoppenricht, St. Ursula (PiP)
Ursulapoppenricht, Friedhofskapelle
Pursruck, St. Ursula (PiP)
Mausberg, Wallfahrtskirche (PiP)
Kricklhof, Kapelle (PiP)
Hirschau, Mariä Himmelfahrt (PiP)
Geiselhof, Kapelle St. Walburga (PiP)
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Kastl, Klosterburg (PiP)


Kloster Kastl ist ein ehemaliges Kloster in der Oberpfalz/Bayern (Diözese Eichstätt), das zunächst von Benediktinern besiedelt wurde, später in den Besitz der Jesuiten und dann Malteser kam.
Stich des Klosters aus dem „Churbaierischen Atlas“ des Anton Wilhelm Ertl, 1687
[...]
Klosterkirche
Die romanische Klosterkirche war wohl bereits bei der Weihe des Chorraums 1129 weitgehend fertiggestellt. Die ursprüngliche Kirche war eine dreischiffige Basilika mit flachgedecktem Schiff, gewölbtem Chorraum und großer Vorhalle im Westen. In der romanischen Klosterkirche verbinden sich architektonische und künstlerische Einflüsse aus den Klöstern Hirsau und Cluny mit einheimischen Bautraditionen.
Anfang des 15. Jahrhunderts erhielten das Hauptschiff und die Nebenschiffe gotische Kreuzrippengewölbe. Das Kirchenschiff wurde im Norden und Süden durch Kapellenanbauten erweitert.
Bedeutend ist der erhaltene Wappenfries, dort sind Wappen von Adelshäusern der Oberpfalz, die dem Kloster z. B. als Vögte verbunden waren wie Karg v. Bebenburg, Steinling aus Edelsfeld, Brand v. Neidstein. Erwähnenswert ist auch das Grabmal des Ritters Seyfried Schweppermann, der an der Schlacht von Gammelsdorf teilgenommen hatte.
Klostergebäude
Die Klostergebäude bilden einen Hof um den Chor der Kirche. Sie wurden über den Grundmauern der mittelalterlichen Burg errichtet. Die Bauten zeigen im Wesentlichen noch den Zustand bei der Aufhebung der Benediktinerabtei bzw. der Wiederherstellung nach dem Klosterbrand von 1552.
Prinzessin Anna
Während eines Aufenthaltes Ludwig des Bayern in Kastl erkrankte eines seiner mit ihm gereisten Kinder, die zwischen 12 und 18 Monate alte Anna.[2] Am 29. Januar 1319 schließlich verstarb die Prinzessin, wurde aber nicht nach München überführt, sondern mumienartig einbalsamiert und im Kloster bestattet. Im Jahr 1715 wurde die Leiche aus dem Hochgrab herausgenommen und in einem Eichenschrank aufbewahrt. Der als Mumie erhaltene Leichnam ruhte in einem Schrein im „Paradies“, der Vorhalle der Klosterkirche, und war zu besichtigen. Nachdem Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen der Mumie bereits zugesetzt hatten, wurde sie 2013 ein halbes Jahr in einen mit Stickstoff gefüllten Spezialschrein umgebettet sowie gereinigt. Mittlerweile wurde der Leichnam in einer speziell konstruierten Vitrine, die die Luftdruckunterschiede durch eine Art Kondensator ausgleicht und am 28. Januar 2014 in den zuvor renovierten Barockschrank eingepasst wurde, wieder ins „Paradies“ zurückgebracht und soll darin, mit königlichen Insignien (wie stilisierter Krone und Wappen), weiter öffentlich zu sehen sein.
de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Kastl
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Stich des Klosters aus dem „Churbaierischen Atlas“ des Anton Wilhelm Ertl, 1687
[...]
Klosterkirche
Die romanische Klosterkirche war wohl bereits bei der Weihe des Chorraums 1129 weitgehend fertiggestellt. Die ursprüngliche Kirche war eine dreischiffige Basilika mit flachgedecktem Schiff, gewölbtem Chorraum und großer Vorhalle im Westen. In der romanischen Klosterkirche verbinden sich architektonische und künstlerische Einflüsse aus den Klöstern Hirsau und Cluny mit einheimischen Bautraditionen.
Anfang des 15. Jahrhunderts erhielten das Hauptschiff und die Nebenschiffe gotische Kreuzrippengewölbe. Das Kirchenschiff wurde im Norden und Süden durch Kapellenanbauten erweitert.
Bedeutend ist der erhaltene Wappenfries, dort sind Wappen von Adelshäusern der Oberpfalz, die dem Kloster z. B. als Vögte verbunden waren wie Karg v. Bebenburg, Steinling aus Edelsfeld, Brand v. Neidstein. Erwähnenswert ist auch das Grabmal des Ritters Seyfried Schweppermann, der an der Schlacht von Gammelsdorf teilgenommen hatte.
Klostergebäude
Die Klostergebäude bilden einen Hof um den Chor der Kirche. Sie wurden über den Grundmauern der mittelalterlichen Burg errichtet. Die Bauten zeigen im Wesentlichen noch den Zustand bei der Aufhebung der Benediktinerabtei bzw. der Wiederherstellung nach dem Klosterbrand von 1552.
Prinzessin Anna
Während eines Aufenthaltes Ludwig des Bayern in Kastl erkrankte eines seiner mit ihm gereisten Kinder, die zwischen 12 und 18 Monate alte Anna.[2] Am 29. Januar 1319 schließlich verstarb die Prinzessin, wurde aber nicht nach München überführt, sondern mumienartig einbalsamiert und im Kloster bestattet. Im Jahr 1715 wurde die Leiche aus dem Hochgrab herausgenommen und in einem Eichenschrank aufbewahrt. Der als Mumie erhaltene Leichnam ruhte in einem Schrein im „Paradies“, der Vorhalle der Klosterkirche, und war zu besichtigen. Nachdem Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen der Mumie bereits zugesetzt hatten, wurde sie 2013 ein halbes Jahr in einen mit Stickstoff gefüllten Spezialschrein umgebettet sowie gereinigt. Mittlerweile wurde der Leichnam in einer speziell konstruierten Vitrine, die die Luftdruckunterschiede durch eine Art Kondensator ausgleicht und am 28. Januar 2014 in den zuvor renovierten Barockschrank eingepasst wurde, wieder ins „Paradies“ zurückgebracht und soll darin, mit königlichen Insignien (wie stilisierter Krone und Wappen), weiter öffentlich zu sehen sein.
de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Kastl
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