Regensburg, ehem. Studienseminar Westmünster St. W…
Regensburg, Schottenkirche (PiP)
Allersburg, St. Michael (PiP)
Dettnach, Marienkapelle (PiP)
Ebermannsdorf, St. Johannes (PiP)
Ensdorf, St. Jakobus (PiP)
Hohenburg, Friedhof (PiP)
Hohenburg, Kapelle
Hohenburg, St. Jakob
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Uschlberg, St. Magnus
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Breitenstein, Burgkapelle Heilige Dreifaltigkeit (…
Regensburg, St. Leonhard (PiP)
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Regensburg/Großprüfening, St. Anna (PiP)
Regensburg, Domonikanerkirche St. Blasius (PiP)
Amberg, Basilica Minor St. Martin (PiP)
Ursulapoppenricht, St. Ursula (PiP)
Ursulapoppenricht, Friedhofskapelle
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Kricklhof, Kapelle (PiP)
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Lengenloh, Kapelle
Holla, fleißige Frau! HFF!
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Schwandorf, St. Jakob (PiP)
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Kneiting, St. Peter und Paul (PiP)
Amberg, Dreifaltigkeitsfriedhof (PiP)
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Regensburg, St. Oswald


Die Regensburger Patrizier Karl Prager und Friedrich Auer begründeten im späten 13. Jahrhundert die Kirche und ein angeschlossenes Spital. Ihre Wappen sind an den Strebepfeilern der Chornordseite, zu Straßenseite und Donau weithin sichtbar. Nach dem Erlöschen der Prager 1307 übernahmen die Gumprecht die Spitalpflege, die Verwaltung des Spitals. Das „Reiche Spital“ diente zur Versorgung frommer Frauen aus den Familien der Stifter. Das Wappen der Gumprecht befindet sich im Innern der Kirche am Schlussstein im Chorjoch. Nach dem Aussterben der Auer 1483 beanspruchte der Rat der Stadt die Patronatsrechte, die ihm nach jahrzehntelangem Rechtsstreit 1514 zugesprochen wurden. So ging 1537 die Spitalpflege an das wenige Jahre zuvor neu eingerichtete reichsstädtische Almosenamt über. Das Wappen der Stadt befindet sich am Schlussstein im Chorschluss.
Die Kirche wird seit 1553 für den protestantischen Gottesdienst genutzt. Damit ist sie neben der Bruderhauskapelle am heutigen Emmeramsplatz, dem Gotteshaus der zweiten Spitalstiftung, die im späten Mittelalter in rein patrizischer Trägerschaft entstanden war, und der unvollendeten Neupfarrkirche als der eigentlichen Pfarrkirche der seit 1542 evangelischen Reichsstadt, eine der drei evangelischen Kirchen der Stadt bis zum Bau der Dreieinigkeitskirche 1627–1631. Zudem gab es bis 1627 mit dem Dominikanerorden eine umstrittene Doppelnutzung der Dominikanerkirche.
1604 wurde die Kirche zu ihrer heutigen Größe erweitert, mit einer Wendeltreppe im Westen, und die Spitalgebäude entlang des Weißgerbergrabens neu errichtet. Die Erweiterung nimmt im Außenbau den bis zum ersten Langhaus-Strebepfeiler bestehenden mittelalterlichen Bau genau auf: im Bauvolumen, in der Fortführung der Dachgestalt, mit Strebepfeiler und Fensterformen, bis hin zur detaillierten Nachbildung der Maßwerkformen. Damit stellt die Kirche in ihrer heutigen Form ein bemerkenswertes Beispiel nachgotischer Architektur dar. Im Inneren erhielt sie neben den ebenerdig eingebauten Gestühl 1626 eine Emporenanlage mit weiteren Plätzen. Die Kirche diente seit 1610 der auch in Regensburg seit der Frühzeit der Reformation gehaltenen Katechismusgottesdienste, Predigtgottesdienste zu Lehre und Vertiefung von Glaubenswissen, die zuvor in der Neupfarrkirche gehalten worden waren. Im frühen 18. Jahrhundert wurde das Kircheninnere barockisiert, das Chorgewölbe ausgemalt und der Altar unter Verwendung der vorhandenen Bilder mit einem neuen Aufbau versehen. Das Langhaus wurde stuckiert und mit einem reichen Bildprogramm ausgestattet.
1750 wurde eine neue, im Orgelprospekt auf das barocke Kircheninnere abgestimmte Orgel eingebaut. Dafür musste im Westen die obere Empore weichen; die untere wurde erweitert und erhielt ihre geschwungene, in den Raum ausgreifende Form. In dieser Zeit entstand im Winkel zwischen Chor und Langhaus an der Nordseite, der Straßenseite, ein zweites Treppenhaus mit einfacher, gegenläufiger Treppe.
Letzte Baumaßnahmen gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Bau einer neuen Vorhalle nach Entwürfen von German Bestelmeyer sowie der Erneuerung des Dachreiters.
In den 1950er und den 1980er Jahren fanden umfangreiche Sanierungen statt, 1953–1955 mit Umbau und bis 1991 mit Wiederherstellung der barocken Orgel. - de.wikipedia.org/wiki/St._Oswald_(Regensburg)
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Die Kirche wird seit 1553 für den protestantischen Gottesdienst genutzt. Damit ist sie neben der Bruderhauskapelle am heutigen Emmeramsplatz, dem Gotteshaus der zweiten Spitalstiftung, die im späten Mittelalter in rein patrizischer Trägerschaft entstanden war, und der unvollendeten Neupfarrkirche als der eigentlichen Pfarrkirche der seit 1542 evangelischen Reichsstadt, eine der drei evangelischen Kirchen der Stadt bis zum Bau der Dreieinigkeitskirche 1627–1631. Zudem gab es bis 1627 mit dem Dominikanerorden eine umstrittene Doppelnutzung der Dominikanerkirche.
1604 wurde die Kirche zu ihrer heutigen Größe erweitert, mit einer Wendeltreppe im Westen, und die Spitalgebäude entlang des Weißgerbergrabens neu errichtet. Die Erweiterung nimmt im Außenbau den bis zum ersten Langhaus-Strebepfeiler bestehenden mittelalterlichen Bau genau auf: im Bauvolumen, in der Fortführung der Dachgestalt, mit Strebepfeiler und Fensterformen, bis hin zur detaillierten Nachbildung der Maßwerkformen. Damit stellt die Kirche in ihrer heutigen Form ein bemerkenswertes Beispiel nachgotischer Architektur dar. Im Inneren erhielt sie neben den ebenerdig eingebauten Gestühl 1626 eine Emporenanlage mit weiteren Plätzen. Die Kirche diente seit 1610 der auch in Regensburg seit der Frühzeit der Reformation gehaltenen Katechismusgottesdienste, Predigtgottesdienste zu Lehre und Vertiefung von Glaubenswissen, die zuvor in der Neupfarrkirche gehalten worden waren. Im frühen 18. Jahrhundert wurde das Kircheninnere barockisiert, das Chorgewölbe ausgemalt und der Altar unter Verwendung der vorhandenen Bilder mit einem neuen Aufbau versehen. Das Langhaus wurde stuckiert und mit einem reichen Bildprogramm ausgestattet.
1750 wurde eine neue, im Orgelprospekt auf das barocke Kircheninnere abgestimmte Orgel eingebaut. Dafür musste im Westen die obere Empore weichen; die untere wurde erweitert und erhielt ihre geschwungene, in den Raum ausgreifende Form. In dieser Zeit entstand im Winkel zwischen Chor und Langhaus an der Nordseite, der Straßenseite, ein zweites Treppenhaus mit einfacher, gegenläufiger Treppe.
Letzte Baumaßnahmen gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Bau einer neuen Vorhalle nach Entwürfen von German Bestelmeyer sowie der Erneuerung des Dachreiters.
In den 1950er und den 1980er Jahren fanden umfangreiche Sanierungen statt, 1953–1955 mit Umbau und bis 1991 mit Wiederherstellung der barocken Orgel. - de.wikipedia.org/wiki/St._Oswald_(Regensburg)
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