DannyB93

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Posted: 15 Feb 2020


Taken: 14 Jul 2019

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2019
Ruhrgebiet
Bochum
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Schachtabdeckung des ehem. Schachtes Constanz August der Zeche Hasenwinkel-Himmelscroner Erbstollen (Bochum-Linden) / 14.07.2019

Schachtabdeckung des ehem. Schachtes Constanz August der Zeche Hasenwinkel-Himmelscroner Erbstollen (Bochum-Linden) / 14.07.2019
Nach der 1829 erfolgten Konsolidation der Zechen Hasenwinkel, Sonnenschein und Generel & Himmelscroner Erbstollen zur "Zeche Hasenwinkel-Himmelscroner Erbstollen" wurde an dieser Stelle mit dem Abteufen des seigeren (senkrechten) Schachtes Constanz August begonnen. Der Schacht reichte bis zum Niveau des General-Erbstollens Nr. 2 in 33 m Tiefe und erhielt als erster im Ruhrgebiet eine vollständige Ausmauerung. 1833 ging der Schacht in Betrieb und nutzte als Fördermaschine einen Dampfgöpel.

Seit 1834 wurden die geförderten Kohlen in einer Privatkokerei in Dahlhausen verkokt. Der Transport dorthin erfolgte über die Hasenwinkeler Pferdebahn, die bereits 1811 erbaut wurde. 1848 wurde auf dem Lindener Höhenrücken der Schacht Roeder bis zur Stollensohle abgeteuft. Über einen Querschlag war der Schacht Constanz August mit diesem neuen Schacht verbunden. Gleichzeitig war die Zeche Hasenwinkel-Himmelscroner Erbstollen mit einer Jahresfördermenge von über 50.000 t die größte Zeche im Ruhrrevier.

Im Jahr 1856 erfolgte nach einer Konsolidation mit der Zeche Kirschbaum & Neumark die Umbenennung des Grubenfeldes in die alte Bezeichnung "Hasenwinkel". Der Schacht Constanz August war von da an als Förderschacht für das Westfeld aktiv. Als man 1866 zum Tiefbau überging und den neuen Schacht Julius Philipp in Betrieb nahm, diente Schacht Constanz August nur noch zur Bewetterung und wurde 1889 schließlich verfüllt.

Das Schachthaus, das noch bis etwa 1972 hier stand, war in Form des westfälischen Bauernhauses zum Teil in Fachwerk, zum Teil aus Ruhrsandstein erbaut und stellte das typische Gebäude einer kleinen Schachtanlage dar, in dem alle für den Zechenbetrieb notwendigen Anlagenteile wie hölzernes Fördergerüst, Göpel, Dampfmaschine sowie Dampfkessel mit Feuerung und ab 1852 ein Wetterofen untergebracht waren.
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[Bergbauwanderweg Dahlhausen, Station Nr. 30]
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