©UdoSm's photos with the keyword: Redensarten
Da wird der Hund in der Pfanne verrückt... The dog…
22 Mar 2020 |
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IP S2 22-03-20
Eine übliche Redewendung...
Herkunft:
Der verrückte Hund in der Pfanne geht wahrscheinlich auf eine Till-Eulenspiegel-Geschichte zurück. Als Geselle eines Bierbrauers in Einbeck sollte er „den Hopfen wohl sieden, auf daß das Bier scharf darvon schmecken würd“.
Bedauerlicherweise hatte der Brauer aber einen Hund, der 'Hopf' hieß.
Darufhin ging der Brauer außer Haus wegen einer Hochzeit...
Den 'Hopf' nahm Till, als das Wasser heiß ward, und warf ihn darein (in die Braupfanne) und ließ ihn wohl darin sieden, daß ihm Haut und Haar abging und das Fleisch überall von den Beinen fiel.
Nach seiner Rückkehr von einer Hochzeitsfeier fand der Meister die Reste des »Hopfen«, des toten Haustieres, im Kessel (der Braupfanne) , während Eulenspiegel einmal mehr mit Unschuldsmiene behauptete, er habe nur ausgeführt, was man ihm aufgetragen habe.
Von dieser Schelmenstory rührt wohl die scheinbar unsinnige Redensart »Da wird der Hund in der Pfanne verrückt«, die eine unglaubliche Geschichte charakterisiert.
Bedeutung:
Da wird der Hund in der Pfanne verrückt-
Mit dem Ausruf "Da wird der Hund in der Pfanne verrückt!" möchte man ausdrücken, dass man sehr erstaunt ist, weil man sich unerwartet und plötzlich einer Situation gegenüber sieht, mit der man gar nicht gerechnet hat.
So könnte es manchen von uns auch in der jetzigen Corona Zeit ergehen, mit all den unerwarteten Dingen und den besonderen Lebensumständen rund um uns...
Und mit dem unbegreiflichen Verhalten so mancher...
Auf den Lorbeeren ausruhen... Rest on the laurels.…
22 Nov 2018 |
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Diese Beiden genießen das hier auf Lorbeer Blättern...
Bedeutung:
Auf den Lorbeeren ausruhen – nach einem Erfolg/einer guten Leistung gleichgültig, träge werden; sich nicht weiter bemühen.
Herkunft:
Im Mittelalter wurden Heerführer nach einer erfolgreichen Schlacht mit Lorbeeren geschmückt, ebenso wie Sieger nach einem Wettkampf oder Turnier. Lorbeeren zu ernten bedeutete also, Ruhm und Lob zu bekommen.
Auch heute erntet man zumindest sprichwörtlich noch Lorbeeren, wenn jemand in einer Sache Erfolg hat. Man darf sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen und einfach darauf hoffen, dass es beim nächsten Mal automatisch wieder genauso erfolgreich läuft. Früher mussten die Feldherren auch weiter Taktiken austüfteln – und heute die Sportler für den nächsten Wettkampf trainieren und Schüler für die nächste Klausur lernen, auch wenn die letzte eine gute Note einbrachte und der Manager muss nach einem erfolgreichen Geschäft schon am Nächsten arbeiten...
Auf den Hund gekommen. One comes onto the dog. ©Ud…
12 Nov 2018 |
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Auf den Hund gekommen
Mit dieser Redewendung drückt man aus, dass jemand in eine schlechte Lage geraten ist, meist im finanziellen Zusammenhang. Es gibt verschiedene Vermutungen, wo der Ausdruck ursprünglich herkommt. Zum Beispiel gab es im Mittelalter den Brauch, auf dem Boden von (Schatz-)Truhen das Bild eines Wachhundes anzubringen, das das Geld vor Dieben schützen und den Besitzer zur Sparsamkeit animieren sollte.
War kein Geld mehr da, konnte der Besitzer den Hund sehen und war buchstäblich auf den Hund gekommen.
Laut einer anderen Erklärung gebrauchten Bauern manchmal Hunde als Zugtiere für ihre Karren, wenn sie zu arm waren, um sich Pferde oder Esel leisten zu können. Generell war der Hund früher ein negativ behaftetes Tier, wie man auch an Ausdrücken wie “jemanden wie einen Hund behandeln”, “hundeelend” oder “armer Hund” erkennen kann. Nur kleine Schoßhunde von Adligen hatten einen höheren Stellenwert.
Man kann die Esel zur Tränke führen, saufen müssen…
07 Nov 2018 |
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IP S9 08-11-41
Woher kommt eigentlich die Redewendung: „Man kann den Esel zum Wasser führen, aber nicht machen, dass es trinkt"?
Hilfsbereite Menschen sind großartig. Aber auch sie müssen einsehen, dass man andere Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen kann.
Man kann ihnen Möglichkeiten aufzeigen, aber Entscheidungen muss jeder Mensch für sich selbst treffen.
Wenn du sagst, du kannst einen Esel zum Wasser führen, aber saufen muss er selbst, dann meinst du, dass du jemandem die Möglichkeit geben kannst, etwas zu tun, aber du kannst ihn nicht zwingen, es zu tun, wenn er es nicht will.
Beispiel: Durch den Einsatz der richtigen Ausrüstung könnten viele Leben gerettet werden.
Wie die folgenden Daten zeigen, kann man einen Esel aber nicht zum Trinken bringen.
Helme wurden nur von 16 Prozent jener Arbeiter getragen, die Kopfverletzungen erlitten hatten, obwohl 40 Prozent zum Tragen verpflichtet waren.
Hinweis: Dieser Ausdruck wird oft variiert. Zum Beispiel: Du kannst einen jungen Menschen zu Büchern führen, aber kannst du ihn zum lesen zwingen?
So wird diese Redensart auf vielfache Lebens Situationen angewendet.
Hier liegt der Hase im Pfeffer... ©UdoSm
03 Nov 2018 |
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IP S4 03-11-18
Hier liegt der Hase im Pfeffer...
Wenn jemand feststellt "Hier liegt also der Hase im Pfeffer," so meint er damit, dass also endlich die Ursache oder das Problem für etwas erkannt wurde....
Seit dem 17. Jhd. befassen sich Lexika mit dieser Redewendung - auch die Gebrüder Grimm...
Diese schon sehr alte Redewendung wird nach verschiedener Quellen etwa so hergeleitet:
Genauer gesagt liegt der Hase in dieser Redewendung nicht im Pfeffer, sondern schon als Braten in der Pfeffersoße, dem so genannten Hasenpfeffer. Ein wenig makaber veranschaulicht man so eine Situation, aus der es kein Entkommen mehr gibt. Man kann das Sprichwort auch ganz allgemein mit "da ist das Problem" übersetzen.
Eine andere Herleitung bezieht sich auf die Jägersprache:
Als Hasenpfeffer wird die kugelförmige Hasenkacke bezeichnet, die in der Vielzahl eben aussieht wie Pfefferkörner. Wo der Hase viel davon hinterlässt ist auch sein Versteck, sein Bau. Quasi das, wonach man verzweifelt sucht - was die Auflösung des Geheimnisses ist (wo dann also der Hase ist.)
Tomaten auf den Augen haben. Have tomatoes on the…
20 Oct 2018 |
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Beispiel: "Der Schiedsrichter hat wohl Tomaten auf den Augen - der hat das Foul ja gar nicht gesehen!"
Woher die Redewendung stammt:
Tomaten sind bekanntlich rot. Genauso rot sehen auch unsere Augen aus, wenn wir müde oder verschlafen sind. Und müde Menschen sind oft auch nicht ganz so aufmerksam und bemerken wichtige Sachen nicht. Deshalb haben sie dann die sprichwörtlichen "Tomaten auf den Augen", denn das weiße um die Pupille ist rötlich gefärbt.
Bedeutungen:
Umgangssprachlich: etwas Offensichtliches nicht sehen oder nicht sehen wollen, etwas übersehen, nicht bemerken (wollen)...
Jemanden einen Bären aufbinden... Someone to tie a…
24 Jan 2018 |
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IP S2 25-01-18
Eine Redensart für:
Augenwischerei betreiben - (jemandem etwas) einflüstern - (jemandem etwas) einreden - (jemanden) einseifen - (jemanden) hinwegtäuschen über - (die) Köpfe vernebeln - manipulieren - so tun als ob - suggerieren - (etwas) vorgeben · vortäuschen - (jemanden etwas) glauben machen - (mit jemandem) sein(e) Spielchen treiben - (jemandem etwas) weismachen - (im Scherz) eine Lügengeschichte erzählen
Der Ausdruck jemandem „einen Bären aufbinden“ ist eigentlich umgangssprachlich und bedeutet „eine unwahre Geschichte erzählen“.
Die Wendung geht wahrscheinlich davon aus, dass es praktisch unmöglich ist, jemandem einen Bären aufzubinden, ohne dass er es merkt. „Bär“ dient offenbar nur zur Steigerung, um die Lüge
besonders deutlich zu machen.
Aus Wiktionary:
Die Redewendung wird in vielerlei Hinsicht gedeutet. Die wahrscheinlichste Herleitung ist die von der germanischen Wortwurzel bar-. Sie stand für tragen. Später wusste man nicht mehr, dass bar für Last stehen sollte und deutete es volksetymologisch zu Bär um, was jedoch auch keine klar verständliche Aussage brachte. In der Folge hat der Volksmund sich eine Reihe von Geschichtchen und Anekdoten überlegt, die die Redewendung erklären sollen. Eine davon handelt von Jägern, die in einer Wirtschaft einkehren, die verzehrten Speisen und Getränke jedoch nicht bezahlen können. Sie überzeugen den Wirt schließlich, einen Bären als Pfand anzunehmen. Erst nachdem die Jäger schon das Weite gesucht haben, bemerkt der Wirt seinen schlechten Tausch und fragt sich, was er mit einem lebenden Bären soll.
Eine andere Quelle nimmt in ihrer Erklärung der Redewendung Bezug darauf, dass es nicht möglich ist, jemandem einen Bären auf den Rücken zu binden, ohne dass er etwas bemerkt.
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