Historisches Ortsbild
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St. Laurentius mit Kirchgang zum Schloss
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Schloss Thurnau
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St. Laurentius mit Kirchgang zum Schloss
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Rathaus, früherer Künßberghof
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Oberfränkisches Bauernmuseum
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Granitlabyrinth Epprechtstein
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Zunfthaus der Brauer / Dillighaus


Den Namen des Erbauers des Dillighauses verrät uns das Signum unter der Maskenkonsole am westlichen, vom Betrachter aus gesehenen linken Eckpfosten: JHZ VZ d.h. Jörg Hofmann, Zimmermann, von Zeil (1660 – 1734). Die Jahreszahl 1692 ist in den unteren Teil der vier Hauptständer links und rechts des unsymmetrisch in die Frontseite sitzenden Erkers eingeschnitzt. Jörg Hofmann prägte wohl am deutlichsten die fränkische Fachwerkarchitektur (Rathaus in Burgkunstadt, Uhrmacherhaus in Königsberg, Bürgerhaus in Zeil).
Die Gliederung des Dillighauses ist merkwürdig asymmetrisch. Das Tor sitzt links neben dem die Mittelachse andeutenden Erker des Oberstockes. Auch der Hausheilige Laurentius in einer Nische zwischen dem ersten und dem zweiten Fenster des Oberstockes von rechts sitzt ebenfalls außerhalb der Symmetrie. Das ursprünglich nicht ganz so weit vorspringende Dach hatte früher eine doppelte Reihe Schleppgauben, die bei der Dachreparatur nach dem Brand am 15. September 1879 nicht mehr angebracht wurden. Die Fachwerkfassade wird einschließlich des vorspringenden Erkers durch 10 mächtige Ständer regelmäßig gegliedert. Die beiden Eckpfosten sind wundervoll zu barocken, gedrehten Säulen geschnitzt, die wie auch die Nische des St. Laurentius, von ebenfalls gedrehten Säulen zierlich eingerahmt sind.
Der größte Schatz der Schauseite ist jedoch wie an den Häusern in Burgkunstadt, Königsberg und Zeil, der zwischen Schwellenbalken und Fensterbrüstung durchlaufende Holzbilderfries mit seiner aus 15 mächtigen Eichentafeln geschnitzten Ornamentik: Tierplastiken, Früchtebänder, Fratzengesichter, z.T. Phantasiegestalten.
Am 18.01.1849 erbte ein Andreas Dillig vom Schwiegervater Schrauter das Anwesen. Seit wann hier eine Gastwirtschaft betrieben wurde, kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Nach einer Notiz von 1768 soll das Haus die Schildgerechtigkeit schon seit über 100 Jahren besessen haben. In dieser Brauerei befand sich ehemals die Zunftkneipe der Büttner und Brauer. Braubetrieb und Bierausschank wurden im letzten Krieg 1942 eingestellt, seit 1997 wieder als Restaurant und Cafe betrieben.
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Die Gliederung des Dillighauses ist merkwürdig asymmetrisch. Das Tor sitzt links neben dem die Mittelachse andeutenden Erker des Oberstockes. Auch der Hausheilige Laurentius in einer Nische zwischen dem ersten und dem zweiten Fenster des Oberstockes von rechts sitzt ebenfalls außerhalb der Symmetrie. Das ursprünglich nicht ganz so weit vorspringende Dach hatte früher eine doppelte Reihe Schleppgauben, die bei der Dachreparatur nach dem Brand am 15. September 1879 nicht mehr angebracht wurden. Die Fachwerkfassade wird einschließlich des vorspringenden Erkers durch 10 mächtige Ständer regelmäßig gegliedert. Die beiden Eckpfosten sind wundervoll zu barocken, gedrehten Säulen geschnitzt, die wie auch die Nische des St. Laurentius, von ebenfalls gedrehten Säulen zierlich eingerahmt sind.
Der größte Schatz der Schauseite ist jedoch wie an den Häusern in Burgkunstadt, Königsberg und Zeil, der zwischen Schwellenbalken und Fensterbrüstung durchlaufende Holzbilderfries mit seiner aus 15 mächtigen Eichentafeln geschnitzten Ornamentik: Tierplastiken, Früchtebänder, Fratzengesichter, z.T. Phantasiegestalten.
Am 18.01.1849 erbte ein Andreas Dillig vom Schwiegervater Schrauter das Anwesen. Seit wann hier eine Gastwirtschaft betrieben wurde, kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Nach einer Notiz von 1768 soll das Haus die Schildgerechtigkeit schon seit über 100 Jahren besessen haben. In dieser Brauerei befand sich ehemals die Zunftkneipe der Büttner und Brauer. Braubetrieb und Bierausschank wurden im letzten Krieg 1942 eingestellt, seit 1997 wieder als Restaurant und Cafe betrieben.
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