Graf Geo

Graf Geo club

Posted: 20 Apr 2018


Taken: 13 May 2014

3 favorites     0 comments    226 visits

1/500 f/7.1 20.0 mm ISO 200

SONY NEX-C3

E 18-55mm F3.5-5.6 OSS


Location

Lat, Lng:  
You can copy the above to your favourite mapping app.
Address:  unknown

 View on map

See also...


Authorizations, license

Visible by: Everyone
All rights reserved

226 visits


Taxöldern, Johannes der Täufer (PiP)

Taxöldern, Johannes der Täufer (PiP)
Das Taxölderner Kirchlein "St. Johannes d. Täufer" (Patrozinium: 24. Juni) liegt im Westen des Dorfes. Von Schwand kommend ist es weithin sichtbar, trägt zum schönen Ortsbild Taxölderns wesentlich mit bei und kann wohl als das einzige Wahrzeichen Taxölderns bezeichnet werden.

Das die Kirchenanlage umgebende mächtige und alte Gemäuer weist auf eine lange und bewegte Geschichte der Kirche und der unmittelbaren Umgebung hin.Das genaue Entstehungsjahr der Kirche ist unbekannt.Sehr wahrscheinlich wurde sie zunächst als Schlosskapelle errichtet, die zu dem unmittelbar südlich der heutigen Kirchenanlage gelegenen kurfürstlichen Jagdschloss gehörte. Ob bereits im Mittelalter zu Zeiten des Taxölderner Rittergeschlechtes der "Dahsholrer" eine Kapelle Teil einer kleinen Ritterburg war, kann nur vermutet werden.

Das Jagdschlösslein jedenfalls war bereits um das Jahr 1900 baufällig und wurde nach und nach bis zum Jahr 1904 abgerissen. Die Begrenzungsmauern an der Nord- und Westseite der Kirche sind die einzigen, heute noch erhaltenen Überreste der alten, zum Schloss gehörigen Mauern, die den engeren Schlossbezirk mit Schloss, Kapelle und Forstmeisterhaus (schräg gegenüber der Kirche, heute Anwesen J. Meier) umgaben.

Seit der mutmaßlichen Entstehungszeit ist ein halbes Jahrtausend vergangen. Die Schloßkapelle wurde viele Male umgebaut und renoviert. Trotz der Bemühungen zum Erhalt der Schloßkapelle nagte der Zahn der Jahrhunderte an Gebälk und Mauerwerk. Im Jahr 1739 wurde sie deshalb "generalüberholt" und umgebaut. Aus dieser Zeit stammen noch die uralten Bodenfliesen vor dem heutigen Altarraum.

Aufgrund der zahlreichen baulichen Veränderungen vermischten sich - wie in so vielen anderen Kirchen - auch in St. Johannes mehrere kunsthistorische Baustile.

Die Innenausstattung ist schlicht im spätbarocken bzw. im frühen Rokoko-Stil gehalten. Das Altarbild, gemalt von J.G. Menz aus Neunburg v. W., zeigt Herodes Antipas und dessen Schwägerin Herodias. Zu lesen ist: "Non licet tibi ...", was übersetzt heißt: "Es ist dir nicht erlaubt, (...)". An der Wand neben der Eingangstüre befindet sich auf der rechten Seite eine Kopie einer St. Wendelinsfigur aus dem 18. Jahrhundert. Das Original wird an sicherer Stelle aufbewahrt. [...] - www.taxoeldern.de/taxoeldern-kirche.html
Translate into English

Boarischa Krautmo, cammino, Erhard Bernstein have particularly liked this photo


Comments

Sign-in to write a comment.