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"s'Heinzche", der Straßenkehrer


‘s Heinzje (1926-1998)
Besonders angetan hat es den Herbornern die Figur des kleinwüchsigen Heinz Friese. Auch sein Leben lässt sich nur bruchstückhaft rekonstruieren. Wie bei den beiden anderen Originalen in der Runde gibt es auch zum „Heinzche“, wie er liebevoll genannt wurde, kaum schriftliche Dokumente.
Fest steht: „’s Heinzche“ wurde am 16. März 1926 in der Stadt Elbing im früheren Ostpreußen geboren. Seine Mutter starb früh, und so kam er als 16-Jähriger alleine nach Deutschland. Zunächst nach Weilmünster und 1945/46 dann nach Herborn, in die Landesheil- und Pflegeanstalt (heute Vitos-Kliniken) in der Austraße. „Er kam alleine hierher, konnte weder lesen noch schreiben“, so der ehemalige Stadtarchivar Rüdiger Störkel zur Situation zu jener Zeit. Aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit musste Heinz Friese in der Zeit des Nationalsozialismus um sein Leben fürchten.
„Er hat es nicht nur geschafft, sich in seiner neuen Umgebung zurecht zu finden, sondern auch, den Menschen etwas mitzugeben“, sagt Störkel. Die Menschen wiederum schenkten ihm ihre Zuneigung. Und im Laufe der Jahre entwickelte sich „’s Heinzche“ zum Stadtoriginal. Er erledigte für die Herborner Geschäftsleute Botengänge und kehrte die Straße vor den Geschäften. „Für Kinder war er ganz faszinierend. ,Zwerge gibt es doch nur im Märchen’, hatten die immer gedacht und dann gemerkt: Nein, die gibt es wirklich“, sagt Störkel.
Wenn Kleinwüchsige es anderswo zumeist schwer im Leben gehabt hätten, so sei das beim „Heinzche“ anders gewesen: „Was ihm und den Herbornern gelungen ist, ist, ihn ins Stadtleben einzubinden.“ Dafür stehe auch das Lächeln, das Original wie bronzenes Abbild auszeichne. "’s Heinzche“ war so bekannt, dass der Herborner Kunstmaler Ernst Grimm ihn zum Hessentag 1986 sogar porträtierte.
Heinz Friese starb am 30. Mai 1998 in Herborn.
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Besonders angetan hat es den Herbornern die Figur des kleinwüchsigen Heinz Friese. Auch sein Leben lässt sich nur bruchstückhaft rekonstruieren. Wie bei den beiden anderen Originalen in der Runde gibt es auch zum „Heinzche“, wie er liebevoll genannt wurde, kaum schriftliche Dokumente.
Fest steht: „’s Heinzche“ wurde am 16. März 1926 in der Stadt Elbing im früheren Ostpreußen geboren. Seine Mutter starb früh, und so kam er als 16-Jähriger alleine nach Deutschland. Zunächst nach Weilmünster und 1945/46 dann nach Herborn, in die Landesheil- und Pflegeanstalt (heute Vitos-Kliniken) in der Austraße. „Er kam alleine hierher, konnte weder lesen noch schreiben“, so der ehemalige Stadtarchivar Rüdiger Störkel zur Situation zu jener Zeit. Aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit musste Heinz Friese in der Zeit des Nationalsozialismus um sein Leben fürchten.
„Er hat es nicht nur geschafft, sich in seiner neuen Umgebung zurecht zu finden, sondern auch, den Menschen etwas mitzugeben“, sagt Störkel. Die Menschen wiederum schenkten ihm ihre Zuneigung. Und im Laufe der Jahre entwickelte sich „’s Heinzche“ zum Stadtoriginal. Er erledigte für die Herborner Geschäftsleute Botengänge und kehrte die Straße vor den Geschäften. „Für Kinder war er ganz faszinierend. ,Zwerge gibt es doch nur im Märchen’, hatten die immer gedacht und dann gemerkt: Nein, die gibt es wirklich“, sagt Störkel.
Wenn Kleinwüchsige es anderswo zumeist schwer im Leben gehabt hätten, so sei das beim „Heinzche“ anders gewesen: „Was ihm und den Herbornern gelungen ist, ist, ihn ins Stadtleben einzubinden.“ Dafür stehe auch das Lächeln, das Original wie bronzenes Abbild auszeichne. "’s Heinzche“ war so bekannt, dass der Herborner Kunstmaler Ernst Grimm ihn zum Hessentag 1986 sogar porträtierte.
Heinz Friese starb am 30. Mai 1998 in Herborn.
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weggekehrt hätte. ;-))
Wünsche noch einen schönen Nachmittag,liebe Grüße Güni :))
Nicely captured!
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