Ulrich Dinges' photos with the keyword: Kirchenalbum

Salisches Taufbecken um 1129:

09 Apr 2009 1 2 2993
romanische Bildhauerarbeit in der Stiftskirche St. Bonifatius in Freckenhorst. Das Taufbecken ist aus Bad Bentheimer Sandstein hergestellt. ---- Das im Bild unten gezeigte Westwerk der Kirche wurde aus Bruchsteinen vor dem Jahr 1090 errichtet. Nur die Fensterzone zeigt den Bau aus der Ursprungszeit. Die Stiftskirche St. Bonifatius in Freckenhorst besitzt heute zwölf Läuteglocken, die sich im Turm auf drei Ebenen (siehe Öffnungen im Turm ) verteilen. Mehr dazu unter www.glocken.warendorf-freckenhorst.de

Romanischer Fries mit Jagdmotiven (ca.1135 ) an de…

05 Jun 2008 1 1145
Lothar von Süpplingsburg war bei seiner Geburt am 9. Juni 1075 ein Sächsischer Adeliger von geringer Bedeutung. Als erste Stufe seiner Karriereleiter wird er Herzog von Sachsen. Er erbte im Raume Haldensleben und Northeim, dazu zahlte sich sein politisches und kriegerisches Geschick aus und er wurde im Jahre 1125 überraschend als deutscher König gewählt. Auch Lothar wurde von den beiden rivalisierenden Päpsten umworben, wobei ihm beide die Kaiserkrönung in Aussicht stellten. Im Jahr 1132 machte sich Lothar III, der sich immer noch im Konflikt mit dem staufischen Gegenkönig befand, mit einem kleinen Heer nach Italien auf. In Rom wurde er dann 1133 zum Kaiser gekrönt und in Verona lernte er wahrscheinlich die Steinmetze kennen die er nach Königslutter mitnahm.

Wallfahrtskirche Riffian

13 Oct 2008 2 4 1360
Butzenscheiben werfen Schatten. Das Gebäude ist im barocken Baustil errichtet.

das Hauptschiff im Bremer St. Petri Dom

22 May 2014 391
Die katholische Kirche verfügte im Hochmittelalter über die weltliche und monetäre Herrschaft. Dieses "lateinische Europa" wandelte sich wirtschaftlich sowie kulturell und auch mit moderneren Produktionsmethoden. Kontinuierlich wuchs die Bevölkerung , neue Handelsrouten etablierten sich. Die Komturei funktionierte ja besser und besser. Vor der Reformation, in den Jahren 1502 bis 1522 wurde der Dom mit zwei hier im Foto gezeigten Hauptschiffen im gotischen Stil ausgebaut, und die Decken mit Netzgewölben versehen (ein Teil davon ist hinten im Bild zu sehen). Bremen wuchs von 15000 Einwohnern im Jahre 1550 auf 25000 im Jahre 1650. In dieser Zeit waren die Verhältnisse für die römische Kirche nicht mehr so klar wie ehedem. Nachdem 1522 der Augustinermönch Heinrich von Züphen hier die erste evangelische (dh. auf Deutsch) Predigt gehalten hatte dauerte es zehn Jahre, dann waren die drei Klöster Bremens geschlossen und im Dom die Reformation erzwungen worden. Die Komturei ging 1564 an die Stadt über. Schlussendlich wurde 1567 in Bremen ein protestantischer Erzbischof eingesetzt. Der Kirchenbau wurde in dieser Zeit aus religiösen und politischen Gründen gestoppt und zwischen den Jahren 1532 bis 1547 sowie von 1561 bis 1638 der Dom sogar geschlossen. Offenbar waren 1638, also mitten im 30-jährigen Krieg, die kirchlichen Probleme in Bremen ziemlich abgearbeitet und ab da fanden in diesem Gotteshaus wieder lutherische Gottesdienste statt. Der letzte Bremer Erzbischof Friedrich Prinz von Dänemark ließ 1641 die Kanzel durch Jürgen Kriebel, den Glückstädter Hofbildhauer des Dänenkönigs Christian IV.anfertigen. Bei dieser Kanzel im frühbarocken Stil spielte man mit den Farben des Anstrichs: war sie zuerst bunt so wandelte sich der Zeitgeschmack während der Barockzeit und das Holz wurde in Weiß mit Gold gestrichen.

die St. Georgskirche in Schenna

29 Oct 2008 8 5 1061
Diese runde Kirche wird wohl die Kapelle der ehemaligen Schlossanlage sein und ist Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut. Die Fresken sind aus dem Jahre 1390. Die oberen Wandgemälde stellen die Auferstehung der Toten dar. Der Altar ist aus der Zeit der Spätgotik. Rechts als Kreuz aus dem 17. Jahrhundert ist die hl Kummernus dargestellt. Der Legende nach war sie eine Königstochter auf der iberischen Halbinsel, die ein Gelübde abgelegt hatte,Jungfrau zu bleiben. Ihr königlicher Vater aber wollte sie verheiraten, und so betete sie in ihrem Kummer, dass ihr ein Bart wachse, der ihr Aussehen entstellen sollte. Ihr Gebet wurde erhört, der Vater ließ sie in den Kerker werfen und kreuzigen.

die romanische Chorturmkirche in Eilsum

17 Feb 2010 986
steht auf einer Warft. Die Kirche stammt aus dem 2. Viertel des 13.Jahrhunderts und hat einen 42 mtr langen Backsteinchor. Der für seine Bauzeit ungewöhnlich archaische Chorturm oder die an den äußeren Chorlängswänden zur Mitte ansteigenden oberen Blendbögen(siehe PIP) sind zwei Besonderheiten für dieses Bauwerk in Ostfriesland. Den Schlüssel zur Kirche kann man beim ortsansässigen Kaufmann erfragen. Die ornamentalen Wandmalereien die oberhalb der Kanzel im Bild zu sehen sind wurden seit 1963 freigelegt und stammen aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahre 1472 wurde die Bronzetaufe von Hinrik Klinghe in Bremen gegossen. Die barocke Kanzel aus dem Jahre 1738 stammt wahrscheinlich von C.Struiwig.

Die "Stabkirche" in Hahnenklee

26 Oct 2008 3 2 1305
ist eine komplett aus Fichtenholz in den Jahren 1907-1908 gebaute Kirche. Als Vorbild dienten dem Kirchenplaner Karl Moor alte skandinavische Kirchen wie etwa die aus Borgund. Viele Holzflächen der Kirche sind „Wikinger“-motiven sehr fotogen dekoriert (Tele und Beleuchtung mitnehmen )