Uli F.'s photos with the keyword: Hansestadt

Das Hamburger Rathaus

29 Jan 2019 6 8 1452
Nachdem im Jahre 1842 das mehr als 500 Jahre alte Rathaus an der Trostbrücke gesprengt wurde, um die Ausbreitung des "Großen Brandes" zu verhindern, wurde 1897 das neue Rathaus eingeweiht. Elf Jahre sind seit der Grundsteinlegung vergangen. Die auf rund 4,5 Millionen Goldmark veranschlagten Baukosten haben sich auf 11 Millionen mehr als verdoppelt, heute wären das etwa 80 Millionen Euro. Dafür ist der Neubau aber auch besonders prunkvoll. "Wir werden uns an die Eleganz und die vielen großen Räume erst gewöhnen müssen", bekannte Bürgermeister Mönckeberg damals. Reich an Figurenschmuck und prunkvoller Ausstattung spiegelt das politische Herz der Hansestadt, das Hamburger Rathaus, den Stolz der Stadt wider. Alfred Lichtwark, 1889 Direktor der Kunsthalle sagte über das Rathaus: "Es dient nicht als Sitz einer Kommunalbehörde, sondern der Regierung eines selbstständigen Staates, und die Bürger Hamburgs sind deshalb berechtigt, an seine Ausstattung höhere Anforderungen zu stellen, als bei den Rathäusern deutscher Residenzen, Berlin nicht ausgeschlossen, statthaft wären." Rund 4.000 Eichenpfähle von zwölf Metern Länge müssen in den sumpfigen Boden am neuen Standort an der Kleinen Alster gerammt werden. Darüber gießen die Bauarbeiter ein meterdickes Betonfundament, auf dem später der massive Sockel aus Bornholmer Granit errichtet wird. Die 111 Meter lange Sandsteinfassade im Stil der deutschen Renaissance und das Dach verzieren zahlreiche Kupferfiguren deutscher Kaiser, Schutzpatrone der sieben Hamburger Kirchspiele wie St. Petrus oder St. Paulus sowie Abbildungen verdienter Persönlichkeiten und Wappen wichtiger Hansestädte wie Lübeck, Königsberg und Amsterdam. (NDR/Kultur/Geschichte) Ein 112 Meter hoher Turm überragt als Zeichen der Macht alle Gebäude der Innenstadt, die nach dem großen Brand neu errichtet wurden. An dieses Aufbauwerk erinnert unter der großen Uhr der legendäre Vogel Phönix, der aus der Asche steigt, und ein Relief des alten Rathauses mit der Jahreszahl 1842. Durch das kunstvolle, schmiedeeiserne Eingangstor betritt man die achteckige Turmhalle aus unverputztem, geschliffenen Sandstein. (Foto oben und unten; das untere Foto ist ein Standbild aus einem Videofilm). Man glaubt eher, in einer Kirche als in einem Rathaus zu sein. Die acht Rippen des Gewölbes der Turmhalle zeigen – nach Art mittelalterlicher Baumeisterporträts – im Sockel die Brustbilder von jungen Handwerkern, die am Bau beteiligt waren, mit ihren Zunftwappen: Maler, Schlosser und Tischler, Maurer, Steinmetz, Zimmermann, Glaser und Dachdecker. Durch das Portal gelangt man in die Eingangsdiele, die von 16 Sandsteinsäulen getragen wird. Foto ohne Stativ und Blitzlicht Von der Diele aus führen zwei große Treppenhäuser jeweils zum Senats oder zum Bürgerschaftsflügel (Foto oben Portal zur Bürgerschaftsflügel und unten Portal zum Senatsflügel) Foto ohne Stativ und Blitzlicht Foto ohne Stativ und Blitzlicht Treppenhausdetail des Senatsflügels oben und Detail des "Senatsspiegels" (Vorraum zum "Senatsgehege") unten Foto ohne Stativ und Blitzlicht Foto ohne Stativ und Blitzlicht Das Eingangsportal ist flankiert von zwei Marmorfiguren, die "Gnade" und "Gerechtigkeit" präsentieren - Tugenden, die dem Senat bei seiner Arbeit als Vorbild dienen sollten. Foto ohne Stativ und Blitzlicht Die Ratsstube ist der Sitzungssaal für den Senat. Die Senatoren sitzen um einen hufeisenförmigen Tisch, um den herum sich ledergepolsterte, genagelte Stühle mit Armlehnen befinden. An der Stirnseite befinden sich die etwas größeren Stühle für den 1. und 2. Bürgermeister. Diese werden durch einen Holzbaldachin und einen Wandbehang hervorgehoben. Es gibt keine Fenster in der Ratsstube, sondern eine Glasdecke, deren symbolische Bedeutung aussagt: "Der Senat tagt unter freiem Himmel nach altgermanischem Brauch". Die in die Tür geschnitzten Buchstaben "SPQH" stehen für: "SENATUS POPOLUSQUE HAMBURGENSIS", was übersetzt heißt: „Senat und Volk von Hamburg“, enstsprechend dem "SPQR" im alten Rom . Foto ohne Stativ und Blitzlicht Diese prunkvolle Tür führt in den großen Festsaal. Foto ohne Stativ und Blitzlicht Im großen Festsaal findet u. a. alljährlich die "Matthiae-Mahlzeit", das älteste Festmahl der Welt, statt. Foto ohne Stativ und Blitzlicht Der Sitzungssaal der Bürgerschaft Im Zentrum des Innenhofs des Hamburger Rathauses steht der Hygieia-Brunnen. Ursprünglich sollte Merkur die Leitfigur des Brunnens werden, jedoch fiel nach einer Cholera-Epidemie im Jahr 1892 die Wahl auf Hygieia, die griechische Göttin der Gesundheit und Reinheit. Eine deutliche Verbesserung der Hygiene-Maßnahmen hatte maßgeblich zur Überwindung der Epidemie beigetragen. Dies spiegelt sich in der Symbolik des Brunnens wider: Thema ist die reinigende Kraft des Wassers, das aus einer Schale in der Hand Hygieias herabfließt, und der Sieg über die Cholera-Epidemie, die durch einen besiegten Drachen zu Füßen der Göttin dargestellt wird. Der Brunnen ist ein technisches Wunderwerk: Er fungiert als Eingang einer Klimaanlage, die das Rathaus mit Frischluft versorgt. In seinem Sockel sind Öffnungen angebracht, durch die frische, vom ständig fließenden Brunnenwasser gekühlte Luft angesaugt und mithilfe von elektrisch betriebenen Ventilatoren in die einzelnen Amtsstuben und Säle geleitet wird. Die auf gleiche Weise abgezogene Abluft wird zum Turm geleitet, wo sie durch Öffnungen im Helm austritt.

Die historische "Hafenpolizeiwache No 2" (2 PiPs)

01 Feb 2019 17 19 1674
Gleich am Anfang der HafenCity befindet sich an der Niederbaumbrücke die historische Polizeiwache, vielen vielleicht besser bekannt als Polizeikomissariat 21 durch die Serie "Notruf Hafenkante". Wirklich gedreht werden hier allerdings nur die Außenaufnahmen, denn in dem roten Backsteinhaus, das einer kleinen Burg ähnelt, sitzt in Wirklichkeit das Wasserschutzpolizeirevier 22, zuständig für die zentrale Überwachung der Gefahrengüter und im Erdgeschoss befindet sich die Wache der Mannschaft des Feuerlöschboots "Brandmeister Repsold". Das Gebäude wurde 1910 im neoromanischen Stil gebaut. Ein Stil, der Anfang des 20. Jahrhundert gern für Gebäude benutzt wurde, die die Macht des Staates ausdrücken sollte, wie etwa Gerichte, Gefängnisse oder eben Polizeistationen wie diese hier.

Krameramtsstuben

16 Jun 2018 8 6 621
Gegenüber vom Michel, hinter dem Eingang von Haus Krayenkamp Nr. 10, befindet sich eine kleine Wohnhofanlage, die 1676 errichteten Krameramtswohnungen. Diese fünf zweistöckigen Fachwerkhäuschen sind die letzten ihrer Art in Hamburg und verkörpern ein Stück alt-hamburgischer Geschichte. In ihnen wohnten die Witwen der Krämer.

Kontorhaus "Elbhof" in Hamburg/2

16 Jun 2018 7 4 556
Das Kontorhaus Elbhof, Steinhöft 9, am Baumwall in der Hamburger Neustadt, entstand 1904–1905 nach Plänen des Architekten Walter Martens für die AEG. Herrengrabenfleet und Straße begrenzen das Grundstück, so dass Warenanlieferung auf dem Wasser- und Landweg möglich war. Mit Vorderhaus, Hofflügel und Speicher am Fleet folgt die Struktur dem Muster des althamburgischen Kaufmannshauses. Repräsentative Ansprüche erfüllte das opulente Treppenhaus und die Fassade mit den bronzenen Skulpturen des Bildhauers Arthur Bock über den Eingangsportalen, bekrönt mit der Hamburger Wappenburg. (Wikipedia) Das Thema dieser Bronzeskulpturen über dem zweiten Portal des Elbhofes: "Stürmische Wogen"

Kontorhaus "Elbhof" in Hamburg/1

16 Jun 2018 4 4 424
Das Kontorhaus Elbhof, Steinhöft 9, am Baumwall in der Hamburger Neustadt, entstand 1904–1905 nach Plänen des Architekten Walter Martens für die AEG. Herrengrabenfleet und Straße begrenzen das Grundstück, so dass Warenanlieferung auf dem Wasser- und Landweg möglich war. Mit Vorderhaus, Hofflügel und Speicher am Fleet folgt die Struktur dem Muster des althamburgischen Kaufmannshauses. Repräsentative Ansprüche erfüllte das opulente Treppenhaus und die Fassade mit den bronzenen Skulpturen des Bildhauers Arthur Bock über den Eingangsportalen, bekrönt mit der Hamburger Wappenburg. (Wikipedia) Thema der Bronzeskulpturen über dem Portal lautet: "Flüsternde Wellen"

Herrliche Bauwerke in der Hamburger Speicherstadt

Elphis "Hinterteil"

Prächtiges Portal - Hamburg, Klingberg 1 (1 PiP)

16 Jun 2018 8 3 536
Hinter diesem prächtigen Portal befindet sich das Polizeikommissariat 14. Das ehemalige Dienstgebäude der Hamburger Landherrenschaften wurde von 1906 bis 1908 nach Plänen von Albert Erbe errichtet. Bauherr war die Freie und Hansestadt Hamburg. Das Bauwerk orientiert sich an den barocken Hamburger Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts. Das Backsteinmauerwerk ist durch Vorsprünge gegliedert und durch Zierelemente und Gesimse aus Werkstein aufgelockert.

Rostock - ehemaliges Ständehaus, heute Oberlandesg…

06 Jan 2019 12 24 638
Scans von Diapositiven, aufgenommen im Jahr 1991 mit einer Nikon FE Dieses Foto von Lutz hat mich dazu animiert, einmal weit zurück in mein Foto-Archiv zu schauen. Ich erinnerte mich schwach daran, dass wir in Rostock in einem sehr schönen Gebäude gewesen waren. Ich habe noch fünf weitere Fotos entdeckt, die ich für wert erachte, hier auch noch gezeigt zu werden. Besser als bei diesem Prachtbau kann man den Begriff "Backsteingotik" nicht sichtbar machen.

Hamburg - alt und neu