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Maria meine Oma mein Vater und mein Opa rechts
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irgendwann in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts hörte meine Oma (links im Bild) auf zu arbeiten (in der Wachsbleiche in Lüneburg) : Warum habe ich sie gefragt und sie sagte mir sie hatte mehr Arbeitslosengeld als Lohn bekommen. Lohnabschläge von vielleicht 70% pro Jahr gab es damals. Meine Großeltern waren damals junge Habenichtse.
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zitiert aus -Die Weltwirtschaftskriese von 1929-1939 Von Charles P. Kindelberger - S178
Die Einkommens-,Umsatz-, und Biersteuer wurden angehoben und neue Steuern auf Ledige-, Warenhäuser und Mineralwasser eingeführt. Die Staatsausgaben wurden reduziert.
Die Deflationspolitik wurde zwei schicksalhafte Jahre fortgesetzt, obgleich ihre Unzulänglichkeiten sofort hätte klar sein müssen. Im März 1930 gab es 537 000 Arbeitslose mehr als im Dezember 1928, verglichen mit einer Zunahme um 176 000 vom Dezember 1928 auf Dezember 1929. Nachdem Brüning sein Amt angetreten hatte, stieg die Zunahme gegenüber dem Vorjahr auf 1 432 000 im April und nach seinen ersten Notverordnungen im August auf 2 Millionen.
ebenda S54"die Hypotheken waren während der Hyperinflation 1922-23 ausgetilgt worden. Eine neue Währung, die Rentenmark, wurde, gesichert durch Belastung des Grundbesitzes, im November 1923 eingeführt. Dies geschah langsam bei Fortbestehen der alten Mark; aber indem man das Vertrauen in die Währung schaffte, gelang es, die Inflation anzuhalten und sogar zurückzudämmen. Nach dem April 1924 stieg die Zahl der Konkurse. Schacht, der im Dezember 1923 Präsident der Reichsbank wurde, gelang es, britische Unterstützung bei der Gründung der Golddiskontbank, Anfang 1924, zu gewinnen die den Außenhandel in Goldmark finanzieren sollte.
Mit der Annahme des Dawes-Planes wich im August 1924 die Rentenmark der Reichsmark, die zur alten Mark im Verhältnis eins zu einer Billion stand. Wie im Dawes-Plan vorgesehen, wurde die Reichsbank unabhängig von der deutschen Regierung und mit der Dawes-Anleihe über 800 Millionen RM gestärkt. Nach Artikel 5 mußten die Reserven, davon drei Viertel in Gold und ein Viertel in Devisen, in Höhe von 40% des Notenumlaufs und der Sichtverbindlichkeiten halten. Schacht hielt den deflationären Druck aufrecht. Hohe Zinsen und der Erfolg der Dawes Anleihe zogen weiteres ausländisches Kapital an. Der Zustrom an Kapital kann kaum als geldwirtschaftliches Phänomen angesehen werden, d.h. als eine Reaktion auf kurzfristige Zinssätze und Liquiditätslage oder in Verbindung mit einem überbewerteten Wechelkurs. Deutschland fehlte es trotz einer recht ansehnlichen Kapitalbildung während der Inflation noch an Realkapital, als Folge des Krieges und der Inflation. Schacht führte einen Kampf gegen die unrentierliche Verschuldung. So beschimpfte er z.B. in einer Rede im November 1927 die deutschen Kommunen wegen der "Aufwendungen für den Bau von Stadien, Schwimmbädern, Grünanlagen, Schmuckplätzen, für Gebäude- und Güterkäufe, Messegebäude, Festhallen, Hotelbauten, Bürohäuser, Flugplätze, Theater- und Museumsbauten usw"
die Zwillinge Elli und Hilde (mit Brille) ca 1938
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Tagebuch Eintrag meiner Mutter Hilde vom 10.1.2007
heute Abend sind zwei Krimis die ich mir ansehen werde. Aber erst mal muss es Tag werden. Die Sonne zeigt sich noch nicht. Nur ein heller Streifen ist zu sehen es wird wohl Morgenrot. Es ist 8:15 Uhr. Noch früh am Tag. Nachher schau ich mir „rote Rosen“ an ein Film der in Lüneburg gedreht ist, mein Elternhaus am alten Kran, das Rathaus, am Sande und einige andere schöne Winkel sind mir bekannt. An den Brotbänken, wo Papa den Ausleger aus Schmiedeeisen gemacht hat (Rosenkrug), Koltmannstraße, „Der rote Hahn“, die Abtsmühle, Ratsmühle, am Stintmarkt, die Ilmenau, das Wehr, Rauschebrücke haben wir es als Kinder genannt. Im Fluss sind wir im Sommer geschwommen. Ob es verboten war wissen wir nicht denn wir haben nie jemanden gefragt; unsere Mutter konnte nicht schwimmen. Von oben konnte sie uns beobachten,
Ein paar Begebenheiten werde ich erwähnen. Die Engländer waren in Lüneburg Garnisonsstadt. Vor dem Amt war regelmäßig Wachablösung. Es spielten Dudelsackpfeifer alle volle Stunde. Viele anderer Ereignisse könnte ich noch anführen. Sie sind traurig. Am Werder Richtung Bahnhof gab es die Sonnenapotheke wo wir für Mutti Kopfschmerztablette holten. Bei uns im Haus war ein Lebensmittelladen. Wir wohnten in der dritten Etage. Von Opa Simon bekam ich zur Hochzeit eine Bürstengarnitur, dazu gehörte eine Schuhputzbürste, eine Kleiderbürste und ein Handfeger. Handgearbeitet denn Opa Simon war blind. Mit der Wäsche hatte Mama viel Arbeit. Wir waren fünf Geschwister, da gibt es allerlei Wäsche. Feuer machten wir mit Tannenzapfen die wir im Wald sackweise sammelten. Richtung Rote Schleuse. Gesammelt haben wir nur die kleinen runden. Im Sommer gab es Blaubeeren, Himbeeren und Erdbeeren im Wald. Einmal sind wir pudelnass geworden; ein heftiger Gewitterregen hatte uns überrascht. Eine Erkältung war vorprogrammiert; Mandelentzündung gab es bei uns mehr als einmal im Jahr. Es gab Lebensmittelkarten kleine Abschnitte wurden ausgeschnitten. Diese Märkchen halfen; Mutti bekam dann für uns mal ein Stück Butter oder Butterschmalz, eine Tüte Graupen oder Käse. Wir gingen auf die Felder Kartoffeln buddeln oder Gemüse holen. Wir fuhren mit der Bahn bis Bardowick. Dann gingen wir von Haus zu Haus und fragten ob sie ein paar Möhren oder Sellerie oder Porree hätten, wir kamen nie leer nach Hause. Eine schöne Gemüsesuppe war dann der Lohn. Papa schickte uns aus Leck einen großen runden Schafskäse und ein Kistchen Mandeln, die dann nach und nach weniger wurden. Ich erwischte durch Zufall eine bittere, dann rührte ich keine mehr an. Mama hatte einen kleinen Garten am Liebesgrund. Darin gab es Möhren, Linsen Petersilie Kartoffeln und vieles mehr. Türken (bunte Bohnen) Stangenbohnen, Wachsbohnen, Erdbeeren Stachelbeeren Johannisbeeren. Ja es wurde alles Land genutzt. Einer wollte den anderen übertrumpfen. Es war eine schlimme Zeit.
Lüneburg 1934: Zwillinge mit Benediktinerin
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Was das Foto zu bedeuten hat und wie es zustande gekommen ist weiß ich nicht:: Links in der zweiten Reihe sind meine Mutter Hilde Haberhausen und meine Tante Elli (beide Verstorben)
www.kloster-luene.de
Die einheitliche Ordenskleidung der Mönche und Nonnen wird als "Habit" bezeichnet. Das Habit der Benediktiner ist schwarz. Novizen, Ordensleute, die gerade neu in den Orden eingetreten sind und noch nicht ihr Ordensgelübde abgelegt haben, kann man meist auch an der Kleidung erkennen. Novizen der Benediktinerinnen erkennt man am weißen Schleier.
1953: meine Omas und mein Opa vor deren erstem Aut…
a british tank: pictured in 1950
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my 22 years old father looks out. He was involved in the maintenance of the electric
1951
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Das erste Rad
1951 Bekleidung
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das ist ganz sicher der Sonntagsanzug den mein Opa da trägt; fragen kann ich ihn ja nicht mehr. Damals sah der Inhalt von Kleiderschrank anders aus als heute. Mein Großvater trug meistens einfache Arbeitskleidung.... doch wenn man sonntags mit dem Enkelsohn ausgeht dann ist das etwas anderes... Im Schrank gab es nur wenig selbst geschneiderte Sachen allerdings trug er meist maßgeschneiderte Oberhemden von denen er ein paar besaß, die allerdings heute keiner, Qualitätskontrolle mehr standhalten würden.
Der Junge an der Hand ist mein älterer Bruder.
1951
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mein älterer Bruder und in der Mitte Lutz mein Cousin und hinten meine Oma Maria . Beide letztgenannten leben nicht mehr.
Wegen der vielen Kriegsflüchtlinge und Vertriebenen aus den Ostgebieten hattten meine Eltern in Lüneburg keine Wohnung gefunden; und ein paar Jahre später hat man in der Nähe ganze Siedlungen mit uniformen Häusern für diese Leute angelegt.
Radausflug nach Asshausen Sommer 1955
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Meine Mutter , mein grosser Bruder und ich bei Lüneburg.
Wegen der vielen Einzelheiten - wie ein Fahrrad mit Netz und eines ohne Gepäckträger, eine einfache Decke, die Handtasche usw... hochgeladen
Meine Cousinen und mein Vetter sowie mein Bruder…
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Dieses Bild ist etwa 1956 aufgenommen. Das kleinste Persönchen auf dem Foto - meine Cousine - lebt nicht mehr
mein Bruder und ich im Jahre 1953 im Opel meines O…
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am Stintmarkt in Lüneburg 1956
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Das Gebäude im Hintergrund ist durch Brand zerstört worden und beherbergt nach der Renovierung die freiwillige Feuerwehr sowie Feuerwehrwohnungen (heutiger Zustand siehe zweites Bild).
Auf dem Bild selbst ist meine Oma und meine Mutter und mein Bruder zu sehen - ich bin der Kleinste.
Meine Oma trug einen Kragen aus Spitze- Wir Kinder Bundhosen und Stiefel die bis über die Knöchel reichten.
1958
1917
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unser ältestes Familienbild. Auf der Rückseite ist zum Kreuz auf dem Foto vermerkt:
Mamas Bruder 1917 -18 bei Strassburg gefallen.
Familiennamen und Ort habe ich ergänzt.
Wiechmanns hatten zwei Söhne und zwei Töchter.
1929 - Schulklasse im Freistaat Schaumburg-Lippe
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Ungefähr 45 km südwestlich von Hannover liegt die Gemeinde Auetal im Schaumburger Land mit dem Ortsteil Rolfshagen der heute etwa 1800 Einwohner zählt.
Nach der Abdankung des Fürsten Adolf im November 1918 wurde Schaumburg-Lippe zwischen den Jahren 1922 und 1934 ein Freistaat mit etwa 35 000 Wahlberechtigten und eigenem Parlament. Dieser Staat war darüber hinaus zugehörig zur Weimarer Republik.
Zwei bis vier Lehrer waren damals hier im (noch nicht vorhandenen) Niedersachsen in einer Schule. Ein Lehrer unterrichtete eine Klasse. Die Schüler gingen 8 Jahre zur Hauptschule. Nicht jede Schule hatte ein eigenes Gebäude sondern nur die erforderlichen Klassenräume in einem größeren Gebäude. (ich habe meinen Schwiegervater gefragt der da 92 Jahre alt war)
Wer genauer hinschaut sieht in der Nähe des Lehrers ein Kreuz bei Lisbeth; sie war die Schwester meiner Schwiegermutter: nicht lange nachdem dieses Klassenfoto entstanden ist ist sie gestorben (lt Standesamt Auetal geb 14.8.1922 gest 24.1.1934)
Konfirmandenfoto vom 18.8.1935 aus Steinbergen
Radausflug um Steinbergen
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