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Nachbau eines Kohlenwagens am ehemaligen Rauendahler Kohlenweg (Bochum-Sundern) / 14.01.2018


Der Rauendahler Kohlenweg stellt eine industriehistorische Besonderheit dar: Er war die erste Eisen-Bahn Deutschlands. Unwissende würden sagen: "unmöglich", da den meisten bekannt ist, dass die erste deutsche Bahnstrecke 1835 in Nürnberg eröffnet wurde. Das stimmt auch, die Nürnberger Ludwigseisenbahn war die erste mit Dampflokomotiven betriebene Strecke, doch die erste Pferdebahn mit eisenbeschlagenen Schienen befand sich hier im Ruhrtal bei Hattingen und ging ein kleines Seitental hinauf. Diese Strecke wurde bereits 1787 errichtet, also 48 Jahre vor der Nürnberger Eisenbahnlinie. Bergrat Eversmann, der bei Studien in England ähnliche Schienenkonstruktionen gesehen hatte, bemühte sich mit Erfolg, diese technische Neuheit auch in Deutschland einzuführen. Allein die Herstellung der eisernen Schienen war eine Besonderheit und stellte eine technische Herausforderung dar. Im speziell dafür erbauten Temperofen der Hütte "Gute Hoffnung" in Oberhausen-Sterkrade wurden die Schienen produziert und mit Ruhrschiffen bis Baak transportiert.
Auf dem ca. 1,6 km langen Rauendahler Kohlenweg fuhren hölzerne Wagen, die die Kohlen aus den Zechen Dickebäckerbank, Nöckersbank, Johann Friedrich und St.-Mathias-Erbstollen bergab zur Ruhr transportierten. Dabei musste ein Bremser die Fahrt überwachen, eine bei diesem Gefälle sicher keine ungefährliche Arbeit. Wo sich heute das Gelände des Wasserwerks erstreckt, befand sich Ende des 18. Jahrhunderts eine so genannte Kohlenniederlage, ein Lagerplatz für Kohle mit Anlegestelle für die Ruhrschiffe. Von hier aus verschiffte man die Kohlen ruhrabwärts. Die entladenen Wagen wurden zurück bergauf mit Pferden gezogen.
Mit dem Erschöpfen der Kohlenvorräte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auch der Betrieb des Rauendahler Kohlenwegs eingestellt. Heute erinnert nur noch dieser nachgebaute Transportwagen und ein Waldweg auf dem ehemaligen Streckenverlauf an die Pferdebahn.
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[Bergbauwanderweg Baak, Station Nr. 3]
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Auf dem ca. 1,6 km langen Rauendahler Kohlenweg fuhren hölzerne Wagen, die die Kohlen aus den Zechen Dickebäckerbank, Nöckersbank, Johann Friedrich und St.-Mathias-Erbstollen bergab zur Ruhr transportierten. Dabei musste ein Bremser die Fahrt überwachen, eine bei diesem Gefälle sicher keine ungefährliche Arbeit. Wo sich heute das Gelände des Wasserwerks erstreckt, befand sich Ende des 18. Jahrhunderts eine so genannte Kohlenniederlage, ein Lagerplatz für Kohle mit Anlegestelle für die Ruhrschiffe. Von hier aus verschiffte man die Kohlen ruhrabwärts. Die entladenen Wagen wurden zurück bergauf mit Pferden gezogen.
Mit dem Erschöpfen der Kohlenvorräte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auch der Betrieb des Rauendahler Kohlenwegs eingestellt. Heute erinnert nur noch dieser nachgebaute Transportwagen und ein Waldweg auf dem ehemaligen Streckenverlauf an die Pferdebahn.
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[Bergbauwanderweg Baak, Station Nr. 3]
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