DannyB93

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Posted: 02 Apr 2018


Taken: 14 Jan 2018

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Ruhrgebiet
Hattingen
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Industrie
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Zugemauertes Mundloch des Stephansburger Erbstollens (Hattingen-Baak) / 14.01.2018

Zugemauertes Mundloch des Stephansburger Erbstollens (Hattingen-Baak) / 14.01.2018
Am 12. Juli 1790 erhielten die Gewerken des Stephansburger Erbstollens bei der Generalverleihung das Recht zum Auffahren eines Erbstollens aus dem Ruhrtal nach Norden mit der Verpflichtung, jedes überfahrene Kohlenflöz speziell zu muten. Der Stollen wurde hier an dieser Stelle direkt vom Ruhrufer aus in der Nähe des damaligen Hofes Schepmann aufgefahren. Die gewonnenen Kohlen konnten vom Stollenmundloch aus direkt in die Ruhraaken (Treidelschiffe) verladen werden. Auf diese Frachtkähnen sind seit 1776 nach Schiffbarmachung der Ruhr die Kohlen zum Hauptumschlagplatz in Duisburg-Ruhrort transportiert worden.

Im Jahr 1855 war der Stephansburger Erbstollen ungefährt 251 m weit aufgefahren und hatte vier Steinkohlenflöze durchfahren. Der Abbau erfolgte nach links und rechts in Flügelörtern. Die Förderung betrug zu dieser Zeit bei 11 Mann Belegschaft 366 t pro Jahr. Ein Teil der aus dem Stollen kommenden Kohlen wurde inzwischen auch auf einer neugebauten Pferdeeisenbahn zur Kohlenniederlage in der Nähe der Hattinger Ruhrbrücke gebracht.

Im Jahr 1867 wurden hier ca. 2000 t Kohle gefördert. Vermutlich um 1888 ist der Erbstollen aufgegeben worden. Das Grubenfeld wurde später in die Zeche Vereinigte Dahlhauser Tiefbau konsolidiert. Der Stollen wird aber heute noch seiner Aufgabe gerecht, indem er das über ihm liegende Gebirge entwässert. Durch ein Rohr unterhalb des Leinpfades fließt das Grubenwasser direkt in die Ruhr.
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