Überflug am Markusplatz
Basilica di San Marco ( Markusdom )
Basilica di San Marco - Fassade mit Konstantin und…
Uhrenturm von Venedig (Torre dell'Orologio)
Basilica di San Marco
Freie Schattenplätze am Markusplatz
Brücke über den Rio delle Procuratie in Venedig
Laternen am Markusplatz
Venedig Bier
Idyllisches Venedig
Venedig wie im Ferienprospekt
Biblioteca Nazionale Marciana
Träumen Erlaubt
Monument
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Votivtempel (Venedig)
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Sonnenuntergang in der Lagune von Venedig
Abendstimmung
Sonnenuntergang hinter San Giorgio Marggiore
Sonnenuntergang hinter San Giorgio Marggiore
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Erzengel Gabriel als Spitze des Markusturms
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Menschenmassen vom oder zum Markusplatz vor der Po…
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San Giorgio Maggiore-Kirche
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Abendstimmung
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Biblioteca Nazionale Marciana


Die Biblioteca Nazionale Marciana (Nationale Markusbibliothek, Bibliothek von San Marco, Libreria Marciana, Biblioteca Marciana, Libreria Sansoviniana, Libreria di San Marco) ist eine der größten Nationalbibliotheken Italiens und eine der wichtigsten Sammlungen für griechische, lateinische und orientalische Handschriften. Sie befindet sich in Venedig südlich des Markusplatzes, zwischen Campanile und Zecca. Zugleich ist die Bibliothek die einzige Institution, die noch aus der Zeit der Republik Venedig verblieben ist.
Eine erste Schenkung erfolgte 1362 durch Francesco Petrarca, der Venedig seine Handschriftensammlung vermachte, doch verließ er die Stadt sechs Jahre später mitsamt seiner Sammlung, die über ganz Europa verstreut wurde. Erst die Stiftung des Kardinals Bessarion gilt als Ausgangspunkt der Marciana, auch wenn sie noch nicht den heutigen Standort bezog. Bessarion schenkte am 31. Mai 1468 seine private Bibliothek (746 Bände, darunter 482 griechische und 264 lateinische Handschriften sowie ca. 300 Drucke) der dem Konvent auf San Giorgio Maggiore. Der Senat, der sich beeilte, um einer eventuellen Zusage durch den Papst zuvorzukommen, behauptete, eine „Bibliotheca Sancti Marci“ offerieren zu können, die sich in einem völlig neuen Saal des Dogenpalastes befinden sollte. Während Bessarion sie zum allgemeinen Nutzen der Menschen, ad communem hominum utilitatem stiftete, wollte der Senat die Bibliothek zwar öffentlich zugänglich machen, doch vor allem „ac decoro et ornamento urbis huius celeberrime“. Die beiden Stiftungen bildeten den Grundstock der Bibliothek der Kathedrale von San Marco (Marciana). Verantwortlich wurde zunächst Marcantonio Coccio, genannt Sabellico; dann 1515 Andrea Navagero und im Jahr 1530 Pietro Bembo. Sie waren keine regelrechten Direktoren, sondern führten den Titel gubernator.
Die Bibliothek wuchs durch die Einverleibung von Bibliotheksbeständen auf dem Gebiet Venedigs durch die Republik und dank der Schenkungen durch weitere Stifter. Besonders zu erwähnen sind die Stiftung von 2200 gedruckten Büchern durch Melchior von Marienburg von 1589, die Stiftung von 1794 des Amedeo Svajer von 240 Manuskripten, darunter das Testament des Marco Polo, oder die Schenkung des Giacomo Nani von 1000 überwiegend griechischen und orientalischen Handschriften von 1797. Dank des einzigartigen Bestandes griechischer Handschriften wurde die Bibliothek seit dem 16. Jahrhundert zum Zentrum humanistischer Studien.
1553 erhielt die Bibliothek, da sie an ihrem alten Standort kaum genutzt wurde, ein neues Domizil. Gegenüber den Procuratori di San Marco, den eigentlichen Schutzherren der Einrichtung wurde der neue Bau, an dem noch bis 1560 gearbeitet wurde, errichtet.
1603 erließ Venedig ein Gesetz, dass von jedem auf venezianischem Gebiet gedruckten Buch ein Pflichtexemplar an die Biblioteca Marciana abgeliefert werden musste, das heißt, sie übernahm die Funktion einer Nationalbibliothek der Republik. Nach dem Fall der Republik wurden viele Klöster durch Napoleon säkularisiert, und die Bibliothek erhielt weiteren Zuwachs aus Klosterbibliotheken.
Wikipedia
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Eine erste Schenkung erfolgte 1362 durch Francesco Petrarca, der Venedig seine Handschriftensammlung vermachte, doch verließ er die Stadt sechs Jahre später mitsamt seiner Sammlung, die über ganz Europa verstreut wurde. Erst die Stiftung des Kardinals Bessarion gilt als Ausgangspunkt der Marciana, auch wenn sie noch nicht den heutigen Standort bezog. Bessarion schenkte am 31. Mai 1468 seine private Bibliothek (746 Bände, darunter 482 griechische und 264 lateinische Handschriften sowie ca. 300 Drucke) der dem Konvent auf San Giorgio Maggiore. Der Senat, der sich beeilte, um einer eventuellen Zusage durch den Papst zuvorzukommen, behauptete, eine „Bibliotheca Sancti Marci“ offerieren zu können, die sich in einem völlig neuen Saal des Dogenpalastes befinden sollte. Während Bessarion sie zum allgemeinen Nutzen der Menschen, ad communem hominum utilitatem stiftete, wollte der Senat die Bibliothek zwar öffentlich zugänglich machen, doch vor allem „ac decoro et ornamento urbis huius celeberrime“. Die beiden Stiftungen bildeten den Grundstock der Bibliothek der Kathedrale von San Marco (Marciana). Verantwortlich wurde zunächst Marcantonio Coccio, genannt Sabellico; dann 1515 Andrea Navagero und im Jahr 1530 Pietro Bembo. Sie waren keine regelrechten Direktoren, sondern führten den Titel gubernator.
Die Bibliothek wuchs durch die Einverleibung von Bibliotheksbeständen auf dem Gebiet Venedigs durch die Republik und dank der Schenkungen durch weitere Stifter. Besonders zu erwähnen sind die Stiftung von 2200 gedruckten Büchern durch Melchior von Marienburg von 1589, die Stiftung von 1794 des Amedeo Svajer von 240 Manuskripten, darunter das Testament des Marco Polo, oder die Schenkung des Giacomo Nani von 1000 überwiegend griechischen und orientalischen Handschriften von 1797. Dank des einzigartigen Bestandes griechischer Handschriften wurde die Bibliothek seit dem 16. Jahrhundert zum Zentrum humanistischer Studien.
1553 erhielt die Bibliothek, da sie an ihrem alten Standort kaum genutzt wurde, ein neues Domizil. Gegenüber den Procuratori di San Marco, den eigentlichen Schutzherren der Einrichtung wurde der neue Bau, an dem noch bis 1560 gearbeitet wurde, errichtet.
1603 erließ Venedig ein Gesetz, dass von jedem auf venezianischem Gebiet gedruckten Buch ein Pflichtexemplar an die Biblioteca Marciana abgeliefert werden musste, das heißt, sie übernahm die Funktion einer Nationalbibliothek der Republik. Nach dem Fall der Republik wurden viele Klöster durch Napoleon säkularisiert, und die Bibliothek erhielt weiteren Zuwachs aus Klosterbibliotheken.
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Marco F. Delminho, Berny, Buelipix, cammino have particularly liked this photo
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