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San Michele in Isola ( Friedhofskirche )


San Michele in Isola, auch San Michele di Murano, ist eine Kirche und ein ehemaliges Kamaldulenserkloster auf der Friedhofsinsel San Michele in der Lagune von Venedig zwischen dem Stadtteil Castello, zu dem die Insel heute gehört, und Murano.
An der Stelle der heutigen Kirche, auf der noch unbewohnten Insel, soll in den 970er Jahren der heilige Romuald als Einsiedler gelebt haben. Der früheste Vorgängerbau, Stiftung einer wohlhabenden Patrizierfamilie, wird auf Ende des 10. Jahrhunderts datiert. Im Jahr 1212 wurde die Insel dem Kamaldulenserorden überlassen, der dort bis 1221 eine neue Kirche und Konventsgebäude errichtete. Diese wurden um 1300 tiefgreifend restauriert, waren aber nach der Mitte des 15. Jahrhunderts wieder baufällig und wurden abgerissen. Der Campanile wurde 1460 noch in gotischen Formen neu errichtet.
Der Neubau des übrigen Gebäudekomplexes begann 1469. Den Entwurf schuf der bedeutende Baumeister Mauro Codussi. Es war sein erster Auftrag in Venedig und die erste Renaissancekirche der Stadt.
1530 wurde neben der Portalfassade, an der Nordspitze der Insel, die Cappella Emiliani als Mausoleum für die wohlhabende Witwe Margarita Vitturi Emiliani angebaut, ein Werk von Guglielmo Bergamasco (1485 – 1556).
Das Kloster erlebte Zeiten religiöser und kultureller Blüte. 1434 wurde ihm eine Ordenshochschule für Theologie, Philosophie und alte Sprachen und Literatur angegliedert. Die Klosterbibliothek war zum Zeitpunkt der Auflösung 1810 mit 40.000 Bänden, darunter wertvolle Handschriften und Inkunabeln, eine der bedeutendsten der Region. Der Mönch und Kartograf Fra Mauro († 1459) zeichnete hier seine Weltkarte, eines der wichtigsten Zeugnisse des vorkolumbianischen Weltbilds. Weitere Mönche und Lehrer des Klosters waren Niccolò Malermi, Bernardino Gadolo (1463 – 1499), Angelo Calogerà (1699–1764), Giambenedetto Mittarelli (1707–1777) und Placido Zurla. In den 1780er Jahren war der spätere Papst Gregor XVI. Konventuale in San Michele.
Nach der Eroberung der Republik Venedig durch Napoleon im Jahr 1797 wurde das Kamaldulenserkloster 1810 aufgehoben und die Insel Staatseigentum. Danach begann ihre aufwendige Umwandlung in den neuen städtischen Friedhof, wofür sie 1837 mit der unmittelbar benachbarten Insel San Cristoforo durch Aufschüttung verbunden wurde. Die Klosterkirche San Michele mit Kreuzgang und die Cappella Emiliani blieben erhalten.
Wikipedia
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An der Stelle der heutigen Kirche, auf der noch unbewohnten Insel, soll in den 970er Jahren der heilige Romuald als Einsiedler gelebt haben. Der früheste Vorgängerbau, Stiftung einer wohlhabenden Patrizierfamilie, wird auf Ende des 10. Jahrhunderts datiert. Im Jahr 1212 wurde die Insel dem Kamaldulenserorden überlassen, der dort bis 1221 eine neue Kirche und Konventsgebäude errichtete. Diese wurden um 1300 tiefgreifend restauriert, waren aber nach der Mitte des 15. Jahrhunderts wieder baufällig und wurden abgerissen. Der Campanile wurde 1460 noch in gotischen Formen neu errichtet.
Der Neubau des übrigen Gebäudekomplexes begann 1469. Den Entwurf schuf der bedeutende Baumeister Mauro Codussi. Es war sein erster Auftrag in Venedig und die erste Renaissancekirche der Stadt.
1530 wurde neben der Portalfassade, an der Nordspitze der Insel, die Cappella Emiliani als Mausoleum für die wohlhabende Witwe Margarita Vitturi Emiliani angebaut, ein Werk von Guglielmo Bergamasco (1485 – 1556).
Das Kloster erlebte Zeiten religiöser und kultureller Blüte. 1434 wurde ihm eine Ordenshochschule für Theologie, Philosophie und alte Sprachen und Literatur angegliedert. Die Klosterbibliothek war zum Zeitpunkt der Auflösung 1810 mit 40.000 Bänden, darunter wertvolle Handschriften und Inkunabeln, eine der bedeutendsten der Region. Der Mönch und Kartograf Fra Mauro († 1459) zeichnete hier seine Weltkarte, eines der wichtigsten Zeugnisse des vorkolumbianischen Weltbilds. Weitere Mönche und Lehrer des Klosters waren Niccolò Malermi, Bernardino Gadolo (1463 – 1499), Angelo Calogerà (1699–1764), Giambenedetto Mittarelli (1707–1777) und Placido Zurla. In den 1780er Jahren war der spätere Papst Gregor XVI. Konventuale in San Michele.
Nach der Eroberung der Republik Venedig durch Napoleon im Jahr 1797 wurde das Kamaldulenserkloster 1810 aufgehoben und die Insel Staatseigentum. Danach begann ihre aufwendige Umwandlung in den neuen städtischen Friedhof, wofür sie 1837 mit der unmittelbar benachbarten Insel San Cristoforo durch Aufschüttung verbunden wurde. Die Klosterkirche San Michele mit Kreuzgang und die Cappella Emiliani blieben erhalten.
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