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im Park der Villa Patumbah (© Buelipix)

18 Nov 2023 20 6 114
Villa Patumbah , erbaut 1885, eine Mischung aus italienischen Renaissance, Rokoko, Schweizer Chalet-Stil und südostasiatischer Volkskunst . Die Villa und der Park gehören zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten Zürichs. Der Zürcher Kaufmann Carl Fürchtegott Grob-Zundel (1830–1893) reiste 1869 mit einem Bekannten auf die Plantagen des Schweizer Pflanzers Albert Breker in Deli auf Sumatra (Indonesien) und unterhielten als Brekers Teilhaber Muskatnussgärten. Später machten sie sich als Tabakpflanzer selbständig, 2500 Chinesen und 1800 Arbeiter aus Sumatra und Java arbeiteten für die beiden auf den Plantagen. Innerhalb weniger Jahre gelangte Grob so zu einem Reichtum, der ihm später den Bau der Villa Patumbah ermöglichte. 1879 kehrte er in die Schweiz zurück und gründete eine Familie. 1883 beauftragte er das Zürcher Villenbau Unternehmen 'Chiodera und Tschud'y mit dem Bau der 'Villa Patumbah' in der damaligen Zürcher Vorortsgemeinde Riesbach (heute Stadtteil von Zürich), 1885 wurde die wurde die Villa fertig gestellt. Für die Gestaltung des Parks (mit Ziergarten, Wasserbecken, Springbrunnen, Blumenbeeten, Voliere, Turnplatz, Wiese, Baumgruppen und Nutzgarten) wurde der Gartenarchitekt Evariste Mertens beauftragt, der Gartenpavillon von 1883 entstand nach Plänen des Architekturbüros Hirzel & Koch Karl Fürchtegott Grob gab dem Anwesen in Anlehnung an seine Zeit auf Sumatra den Namen 'Patumbah', was soviel wie 'Platz für alles', 'offenes Haus' oder 'ein Ort, an dem man sich wohlfühlt' bedeutet ('Patumbak' ist der Name des Dorfes bei der ersten Plantage Grobs in der Nähe von Medan auf Sumatra) *. 1893 starb Grob an einer Tropenkrankheit. Seine Witwe und die beiden Töchter Margaretha (1881–1924) und Anna Carolina (1883–1966) wohnten noch einige Jahre in der Villa. 1910 verschenkten sie das Gebäude und den dazugehörigen Park dem Diakoniewerk Neumünster mit der Bedingung, dass das Anwesen einem gemeinnützigen Zweck zugeführt wird. 1912 wurde das 'Erholungsheim Patumbah' eröffnet, später wurde es in ein Altersheim für Frauen umgewandelt. Ab 1975 konnte das Altersheim in der Patumbah nicht mehr rentabel geführt werden und wurde geschlossen. Um die Patumbah vor dem Abbruch zu bewahren, erwarb die Stadt Zürich 1977 die Villa und den Park. Bis 2012 wurden die Villa Patumbah und der Park in Stand gestellt, , die Villa steht unter Denkmalschutz. In der Villa ist heute die Geschäftsstelle des Schweizer Heimatschutzes untergebracht, der Park ist öffentlich zugänglich. * Fälschlicherweise -vor allem in älteren Beschreibungen- wird oft erwähnt, dass der Name 'Patumbah' aus dem Malaiischen stamme und 'ersehntes Land' bedeute. Hier geht's zur: Übersichtskarte von Sumatra mit Hinweis zum Ort 'Patumbak'.

im Park der Villa Patumbah (© Buelipix)

Blick von der Veranda der Villa Patumbah in den Pa…

Blick von der Villa Patumbah zum Park (© Buelipix)

südlicher Treppenaufgang - Villa Patumbah (© Bueli…

Villa Patumbah - Ansicht vom Park ... P.i.P. (© Bu…

18 Nov 2023 10 4 91
Villa Patumbah , erbaut 1885, eine Mischung aus italienischen Renaissance, Rokoko, Schweizer Chalet-Stil und südostasiatischer Volkskunst . Die Villa und der Park gehören zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten Zürichs. Der Zürcher Kaufmann Carl Fürchtegott Grob-Zundel (1830–1893) reiste 1869 mit einem Bekannten auf die Plantagen des Schweizer Pflanzers Albert Breker in Deli auf Sumatra (Indonesien) und unterhielten als Brekers Teilhaber Muskatnussgärten. Später machten sie sich als Tabakpflanzer selbständig, 2500 Chinesen und 1800 Arbeiter aus Sumatra und Java arbeiteten für die beiden auf den Plantagen. Innerhalb weniger Jahre gelangte Grob so zu einem Reichtum, der ihm später den Bau der Villa Patumbah ermöglichte. 1879 kehrte er in die Schweiz zurück und gründete eine Familie. 1883 beauftragte er das Zürcher Villenbau Unternehmen 'Chiodera und Tschud'y mit dem Bau der 'Villa Patumbah' in der damaligen Zürcher Vorortsgemeinde Riesbach (heute Stadtteil von Zürich), 1885 wurde die wurde die Villa fertig gestellt. Für die Gestaltung des Parks (mit Ziergarten, Wasserbecken, Springbrunnen, Blumenbeeten, Voliere, Turnplatz, Wiese, Baumgruppen und Nutzgarten) wurde der Gartenarchitekt Evariste Mertens beauftragt, der Gartenpavillon von 1883 entstand nach Plänen des Architekturbüros Hirzel & Koch Karl Fürchtegott Grob gab dem Anwesen in Anlehnung an seine Zeit auf Sumatra den Namen 'Patumbah', was soviel wie 'Platz für alles', 'offenes Haus' oder 'ein Ort, an dem man sich wohlfühlt' bedeutet ('Patumbak' ist der Name des Dorfes bei der ersten Plantage Grobs in der Nähe von Medan auf Sumatra) *. 1893 starb Grob an einer Tropenkrankheit. Seine Witwe und die beiden Töchter Margaretha (1881–1924) und Anna Carolina (1883–1966) wohnten noch einige Jahre in der Villa. 1910 verschenkten sie das Gebäude und den dazugehörigen Park dem Diakoniewerk Neumünster mit der Bedingung, dass das Anwesen einem gemeinnützigen Zweck zugeführt wird. 1912 wurde das 'Erholungsheim Patumbah' eröffnet, später wurde es in ein Altersheim für Frauen umgewandelt. Ab 1975 konnte das Altersheim in der Patumbah nicht mehr rentabel geführt werden und wurde geschlossen. Um die Patumbah vor dem Abbruch zu bewahren, erwarb die Stadt Zürich 1977 die Villa und den Park. Bis 2012 wurden die Villa Patumbah und der Park in Stand gestellt, , die Villa steht unter Denkmalschutz. In der Villa ist heute die Geschäftsstelle des Schweizer Heimatschutzes untergebracht, der Park ist öffentlich zugänglich. * Fälschlicherweise -vor allem in älteren Beschreibungen- wird oft erwähnt, dass der Name 'Patumbah' aus dem Malaiischen stamme und 'ersehntes Land' bedeute. Hier geht's zur: Übersichtskarte von Sumatra mit Hinweis zum Ort 'Patumbak'.

Treppenhaus der Villa Patumbah (© Buelipix)

Villa Patumbah - Decke im Salon (© Buelipix)

Villa Patumbah - Decke im Damenzimmer (© Buelipix)

Villa Patumbah - Decke Erdgeschoss (© Buelipix)

Villa Patumbah - zweites Obergeschoss ... P.i.P.…

Glaskuppel auf der Villa Patumbah ... P.i.P. (© B…