Ulrich Dinges' photos with the keyword: Straßburg
zwei (der 12) Apostel trauern bei der toten Maria
09 Jul 2014 |
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Ausschnitt aus einem 116,5 x 58 cm großen Scheibe; eine Straßburger Arbeit um 1510/1520 die der Werkstatt von Ludwig von Maursmünser zugeschrieben wird.
Technik: : Komposition aus verschiedenfarbigen Hüttengläsern und rotem Überfangglas, Pinselmalerei mit Schwarzlot*) in feiner Modellierung.
Quelle: Die Glasgemälde im gotischen Haus zu Wörlitz Seite 341 f
"Für die Ausführung der Bemahlung dient das so genannte Schwarzlot. Das ist ein bei relativ niedriger Temperatur leicht schmelzbares Glaspulver. Es wird mit Farbsubstanzen vermischt und in Terpentinöl, Gummiarabikum und ähnlichem als Malmasse angeteigt. Zum Auftragen des Lots benutzt man flache und spitze Pinsel, weiche und harte Bürsten sowie Punktierpinsel. Der Maler kann damit kräftige Konturen, halbdeckende Lasuren und Schattierungenauf dem Glas anbringen. Eie Nadel wird zum Auskratzen von Linien verwendet. Das Lot erscheint nur in der Durchsicht schwarz, die Substanz selbst sieht je nach Zusammensetzung bräunlich oder schwarz aus.
*) Aus Mittelalterliche Glasmalerei in der Deutschen Demokratischen Republik Berlin 1989 Seite 9f.
Beweinung Christi - Straßburg um 1480/90
10 Jul 2014 |
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in der Bibliothek des gotischen Hauses im Park von Wörlitz sind im Fenster drei monumentale Scheiben. Zwei davon sind als Detailaufnahmen in meinen Fotostream zu sehen. Die hier im Bild gezeigte 92 x58 cm grosse Glasscheibe stammt aus Strasbourg wurde um 1480 / 1490 wahrscheinlich vom Meister der Tafeln von Alt-St.-Peter geschaffen. Bei den Gläsern handelt es sich um hell-mittel-und dunkelblaue, violette, grüne, rote, und weiße Hüttengläser. Braun- und Schwarzlotmalerei fein gestrichelt mit Radierungen in den Überzügen. Silbergelb in verschiedenen Tonstufen, vorwiegend für das Kreuz Christi und die Heiligenscheine, Nimben genannt.
Bei den Frauengestalten handelt es sich kniend um Maria Magdalena,vor dem Kreuz in der Bildmitte betend die Muttergottes, Johannes der Lieblingsjünger Jesu hält schützend den Nimbus des Gekreuzigten. Die drei Frauen rechts im Hintergrund: die vor deren beiden Maria Salome und Maria Cleophas, einer Legende nach Halbschwestern der Mutter Jesu.
Quelle: Die Glasgemälde im gotischen Haus zu Wörlitz Seite 337
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