Ulrich Dinges' photos with the keyword: salzhemmendorf

Weenzer-Bruch

01 Oct 2007 1 738
Beim Weetzer Bruch begann ab etwa 1580 der Kohleabbau; und im benachbarten Duingen die Töpferei. Diese Waren wurden damals über weite Entfernungen verkauft: Bis nach Riga an der Ostsee reichen die Funde. Dieser See ist später entstanden. Er ist die renaturiete Oberfläche des vor etwa 60 Jahren aufgegebenen Braunkohletagebaues. Hier rings um den Bruchsee Sie zu wandern macht viel Spaß weil der Seerand nicht steil abfällt, das Ufer nicht übermäßig zugewachsen ist und der Weg immer wieder schöne Ausblicke freigibt.

Haus mit Sandsteindach bei Lauenstein am Ith

01 Oct 2007 2035
Diese Art der Dachdeckung mit Sandstein findet man gelegentlich bei älteren Häusern im Raume Holzminden. Hier eines meiner ältesten digitalen Aufnahmen von einer Wanderung die wir im nördlichen Ith unternommen haben.

Der Wasserbaum von Ockensen

01 Oct 2007 2 1003
Als wir Ockensen an einem Sonntagnachmittag besuchten waren auf den Parkplätzen in der Nähe etwa 30 Autos von Leuten die diese Stelle als Startpunkt einer Wanderung gewählt haben sowie etliche junge Familien die ihre Kinder im reichlich vorhandenen Wasser kalamatschen ließen. Im Ort Ockensen am Osthang des Bergzuges Ith betrieb ein gewisser Hermann Meyer im Jahre 1904 eine Holzhandlung und Sägemühle. Die Arbeitsleistung dieser Sägemühle lieferte die Wasserkraft vom Bergmassiv kommend, und als Engeriespeicher diente dazu ein 250 Meter oberhalb des Ortes gelegener Mühlenweiher. Nur wenn dieser Teich gut gefüllt war konnte die Turbine in der Mühle den zum Sägen erforderlichen Strom liefern. So musste jeweils jemand vor dem möglichen Arbeitsbeginn den Berg hoch laufen um den Wasserstand zu kontrollieren. Diese lästige Arbeit wollte sich der Sägewerksbesitzer ersparen und zimmerte aus vier Brettern die er senkrecht stellte eine Röhre mit 12 cm im Quadrat. Der darin hochströmende Wasserüberlauf in Form dieses Springbrunnens signalisierte dem Sägemüller unten in seiner Mühle: Generatorbetrieb möglich. Seit dem Jahre 1926 sind Generator und Sägemühle außer Betrieb. Nur das kalkhaltige Wasser rinnt seitdem aus dem Überlaufrohr, und sowie es mit Luft in Berührung kommt fällt der Kalk als und setzt sich als Sinter, auch Tuff genannt ab. Darauf haben sich Moose angesiedelt, die immer wieder von Kalk überlagert wurden. Bei näherer Betrachtung am Sockel dieses Wasserbaumes kann man in den Kalkablagerungen die Moosstruktur noch deutlich erkennen.