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Nun habe ich den Stallhof ganz für mich allein

Kuppeln der Kunstakademie und der Frauenkirche Dre…

21 Oct 2019 20 23 313
Der Dresdner Volksmund bezeichnet die von einer Fama-Figur bekrönte Glaskuppel der Kunstakademie (im Vordergrund), unter der sich ebenfalls ein Ausstellungsraum befindet, nach ihrer Form als "Zitronenpresse".

Die Frauenkirche bei Nacht...

Kathedrale bei Nacht

18 Feb 2018 10 7 421
Die Kathedrale der Heiligen Maria in der spanischen Hafenstadt Palma, der Hauptstadt der Baleareninsel Mallorca, ist die Bischofskirche des Bistums Mallorca. Sie wird im Volksmund oft einfach La Seu genannt, der katalanische Ausdruck bedeutet „der Bischofssitz“. Nach der Befreiung von der Maurenherrschaft begann König Jaume I. mit dem Bau auf dem Platz einer islamischen Moschee, die Grundsteinlegung erfolgte 1230. Unter Jaume II., dem Sohn des Eroberers, wurde ab 1306 von der Hauptapsis her der eigentliche Bau der Kathedrale begonnen. Sie sollte auch als Mausoleum für das mallorquinische Königshaus dienen; Jaume II. und III. sind hier begraben. Der Bau des Kirchenschiffs wurde 1587 abgeschlossen, das Hauptportal wurde 1601 geweiht. Die Arbeiten an der Hauptfassade begannen 1852 und wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts beendet. Auch der berühmte Architekt Antoni Gaudí steuerte durch seine Restaurierungs- und Dekorationsarbeiten in den Jahren 1904 bis 1914 auf Initiative des Bischofs Campins seine Kunst im Stil des katalanischen Modernisme (Jugendstilrichtung) bei. Gaudí nahm auch einschneidende bauliche Veränderungen vor: der Chorraum wurde aus der Mitte des Kirchenschiffs verlegt und in die Königskapelle eingegliedert; der Stuhl des Bischofs wurde erneuert und die Gläubigen erhielten freien Blick auf den Hochaltar. Unter dem Chorgestühl entwarf Antoni Gaudi einen Hohlraum, damit sich der Gesang, auch ohne Mikrofone, in der gesamten Kathedrale verbreiten kann. Der Raum ist mannshoch und agiert wie ein Resonanzkasten. Erst etwa 100 Jahre danach, bei Renovierungsarbeiten, wurde der Hohlraum wiederentdeckt.

Das ehemalige Gran Hotel in Palma de Mallorca (1 P…

23 Feb 2018 7 11 525
Der Modernisme oder Modernisme Català (‚Katalanischer Modernismus‘) ist eine kulturell-gesellschaftliche Erneuerungsbewegung im katalanischsprachigen Raum, die in Kunst, Architektur, Literatur und Musik ihren Ausdruck fand. International besonders bekannt wurde der Architekturstil, der sich von etwa 1885 bis 1920 in Katalonien, hauptsächlich in Barcelona, entwickelte und dessen Hauptvertreter Antoni Gaudí war. Diese Bewegung entsprang einem Überdruss an der neogotischen und neoromanischen Ästhetik des 19. Jahrhunderts und endete mit einer Hinwendung zum architektonischen Rationalismus in den 1920er und 1930er Jahren. Obwohl der Modernisme Teil des Jugendstils ist, einer Strömung, die ganz Europa erfasste, erhielt diese Bewegung in Katalonien einen eigenen Charakter und entwickelte sich möglicherweise zur am weitesten fortgeschrittenen Form des Jugendstils. (Wikipedia) Das wohl bekannteste Jugendstilgebäude der Stadt ist das einstige Gran Hotel an der Plaça Weyler (zwischen La Rambla und Carrer de la Unió), das sogar in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Der 1901 von Lluís Domenec i Montaner geplante und mit einer üppig dekorierten Fassade ausgestattete Luxusbau zog bald internationale Prominenz an. Heute ist er Sitz der Stiftung der Bank La Caixa; er beherbergt Kunstausstellungen und ein gestyltes Café. ("Mallorca erleben")

Can Casasayas in Palma de Mallorca

22 Feb 2018 8 13 667
Das Gebäude Can Casasayas und die Pensión Menorquina sind Häuser, deren originale Symmetrie und Dynamismus erhalten blieben und in den modernistischen Trend Art Nouveau integriert wurden. Die Gebäude haben eine identische symmetrische Aufgliederung, und sie werden durch die Straße Santacília getrennt. Sie wurden im Auftrag von Josep Casasayas Casajuana errichtet, dem Eigentümer der Konditorei Can Frasquet. Der Architekt war Francesc Roca, der auch die erste Phase der Bauarbeiten leitete. Die Gebäude wurden dann unter der Leitung von Guillem Reynés fertig gestellt.Im Erdgeschoss sind konstruktive Elemente sichtbar, beispielsweise die Metallsäulen. Die oberen Etagen haben eine Wellenform, die sehr dynamisch und plastisch wirkt. Das Eisen an den Balkonen und das Holz an den Fenstern ergänzt diese Wirkung. Die Fenster und Türen besitzen Parabolbögen und weitere abwechslungsreiche Formen. Diese deutlich plastische und dynamische Behandlung führt dazu, dass man das Gebäude der modernistischen Strömung der Art Nouveau zuordnen kann. Die Dekorationselemente sind eher sparsam verwendet, und man sieht Darstellungen von Farnkraut, Bärenklau und Schmetterlingen, insbesondere an den Kapitellen und am Schmiedeeisen der Balkone. (Passion for Palma de Mallorca)