Walter 7.8.1956's photos with the keyword: Klosterkirche
Antiken Fresko eines Kreuzes im Inneren der Basili…
05 Jun 2021 |
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Nahaufnahme eines alten Freskos eines Kreuzes und anderer verblassender Bilder in der Basilika Abtei St. Maurice der Abtei Agaunum, die 515 in der Schweiz gegründet wurde. Die Abtei wurde nach Saint Maurice benannt, wo er im Jahr 285 n. Chr. mit über 6.000 römischen Soldaten unter seinem Kommando in der thebanischen Legion den Märtyrertod erlitt. Erbaut wurde die Abtei von Sigismund, dem König der Burgunder, der den Bau dort am Fuße einer Bergkette im Rhonetal bezahlte. Das Stadtgebiet Saint Maurice ist im Inventar des Schweizer Kulturerbes aufgeführt.
Chorraum Basilika der Abtei Saint Maurice VS
05 Jun 2021 |
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Die Ursprünge der Abtei gehen auf ein Heiligtum zurück, das über dem Grab des Heiligen Mauritius (deutsch St. Moritz) und seiner Gefährten von der Thebäischen Legion, die angeblich zusammen mit ihm gegen Ende des 3. Jahrhunderts nach Christus das Martyrium erlitten hatten, errichtet wurde. Das Heiligtum lag bei dem alten römischen Militärstützpunkt Agaunum.
Grundmauern der Vorgängerkirchen
Innenraum der Abteikirche
Die Abtei in einem Modell des Ortes Saint-Maurice
Blick auf die Abteikirche
Der Heilige Theodor, Bischof von Octodurus (Martigny), überführte die Reliquien der Märtyrer um 380 in die grossen Höhlen am Fuss des Felsentors, durch welches die Rhone das Wallis verlässt. Dadurch entwickelte sich Agaunum zum christlichen Wallfahrtsort. Der Heilige Sigismund, Sohn des Burgundenkönigs Gundobad, gründete am 22. September 515 das noch heute bestehende Kloster und der heilige Abt Ambrosius (516–520) errichtete über dem ursprünglichen Heiligtum eine neue Basilika. Im 9. Jahrhundert wurden die Mönche durch Chorherren ersetzt und 1128 übernahmen sie die Augustinusregel.
In den Jahrzehnten nach ihrer Gründung wurde die Abtei Saint-Maurice unter Sigismund zur bedeutendsten Abtei im Königreich Burgund. Die dort praktizierte charakteristische Liturgie des laus perennis, des ewigdauernden Lobgesangs, war für die damalige Zeit für Westeuropa eine Innovation, da sie aus dem Byzanthinischen Reich übernommen wurde. Von Saint-Maurice aus verbreitete sich diese Praxis in ganz Westeuropa. Um den ewigdauernden Lobgesang in Gang zu halten, war eine grosse Zahl von Mönchen nötig, weshalb Sigismund das Kloster reich ausstattete und zahlreiche Mönche aus dem übrigen Königreich dorthin abordnete. 961 verlegte der spätere Kaiser Otto I. die Reliquien des heiligen Mauritius in den Dom zu Magdeburg, was der Attraktivität der Abtei für Pilger einen schweren Schlag versetzte.
((( Otto I. der Große (* 23. November 912; † 7. Mai 973 in Memleben) aus dem Geschlecht der Liudolfinger war ab 936 Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreiches (regnum francorum orientalium), ab 951 König von Italien und ab 962 römisch-deutscher Kaiser. ))))
Wikipedia
Statue des Hiligen Maurus in der Klosterkirche Dis…
23 May 2021 |
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Der heilige Maurus (von lat. Maurus, der Mohr; * zwischen 500 und 512 in Rom; † um 584 in Gallien) war ein Benediktinermönch und Nachfolger des heiligen Benedikt.
Bereits als Jugendlicher wurde er von seinem Vater, dem römischen Adligen und Senator Eutichius, dem heiligen Benedikt von Nursia zur Erziehung im Kloster übergeben. Er wurde bald der Lieblingsschüler dieses Abtes und zeichnete sich durch seinen Gehorsam und die strenge Befolgung der Klosterregeln aus. Papst Gregor der Große berichtet in seiner Lebensbeschreibung des heiligen Benedikt, dass er, um einen ins Wasser gefallenen Mitbruder, Placidus, zu retten, über das Wasser gegangen sein soll.
Maurus wurde wahrscheinlich Nachfolger des heiligen Benedikt als Abt von Subiaco, als dieser wegging, um die Abtei Montecassino zu gründen. Maurus starb im 6. Jahrhundert.
Der heilige Maurus wird in Gemälden und Fresken meist als Benediktinermönch oder Abt dargestellt. Er ist der Patron der Köhler, Lastträger, Schneider, Schuhmacher und Kupferschmiede. Maurus wird angerufen gegen Heiserkeit, Schnupfen, Kopfweh, Gicht, Rheumatismus, Skrofeln und Lähmung; sein Festtag ist der 15. Januar.
Es gibt einen besonderen Maurus-Segen, einen Krankensegen mit einer Kreuzpartikel unter Anrufung des Heiligen. (Per invocationem Dei Matris et semper virginis Mariae, et per intercessionem sancti Benedicti et Mauri, potentia Dei Patris, sapientia Dei Filii, virtus Spiritus Sancti liberet te ab ista infirmitate = Durch die Anrufung der allzeit jungfräulichen Gottesmutter Maria und durch die Fürsprache der Heiligen Benedikt und Maurus möge dich die Macht Gottvaters, die Weisheit Gottes des Sohnes und die Kraft des Heiligen Geistes von dieser Krankheit befreien).
Wikipedia
Placidusaltar in der Klosterkirche Disentis
23 May 2021 |
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Hochaltar der Klosterkirche Disentis
23 May 2021 |
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Der Hochaltar stammt aus Deggendorf und wurde von Melchior Stadler geschaffen. Der Altar gelangte 1885 nach Disentis als Ersatz für den 1799 zerstörten alten Hauptaltar von Johann Ritz von Selingen (1666–1729)
Kanzel der Klosterkirche Disentis
23 May 2021 |
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Die Kanzel wurde von Bruder Petrus Soler von Schluein 1717 geschaffen.
Deckengemälde Klosterkirche Disentis
Deckenmalereien in der Klosterkirche Disentis
Links das Wappen von Abt OSB Adalbert II. de Medel…
22 May 2021 |
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Biografische Daten Zurück zum Bauwerk
Geburtsdatum Geburtsort Land 18. Jahrhundert
um 1628 Tujetsch Graubünden CH Grauer Bund von Graubünden
Titel und Stellung Regierungszeit
Abt OSB der Benediktinerabtei Disentis 1655–1696
Sterbedatum Sterbeort Land 18. Jahrhundert
11. Februar 1696 Disentis Graubünden CH Grauer Bund von Graubünden.
Abt Adalbert II. de Medell studiert in Einsiedeln und Rom. Nach dem Ende des Dreissigjährigen Krieges, der den Freistaat der Drei Bünde in seinen Strudel reisst, wird er zum Abt des politisch und wirtschaftlich geschwächten Bergklosters gewählt. Er kann während seiner Regierungszeit die Zahl der Konventualen mit 22 Neueintritten vervierfachen. Die ehemals mächtige und gefürstete Abtei bleibt aber seit dem Verlust der meisten Hoheitsrechte im 16. und 17. Jahrhundert auf Hilfe der reichen Abteien der Kongregation angewiesen. Abt Adalbert II. kann deshalb den längst notwendigen Kloster und Kirchenneubau wagen, allerdings nicht im geplanten Umfang. Ein düsteres Kapitel seiner Regierung bilden die Hexenprozesse der 1670er Jahre.
Adalbert II. de Medell (1628−1696)
Abt OSB in Disentis 1655−1696
Adalbert de Medell ist Spross einer vornehmen Tavetscher Familie. Er wird im Jahr 1628 als Sohn von Joachim de Medell und der Cornelia von Castelberg geboren. Er besucht die Klosterschule in Disentis und tritt ins Kloster ein. Nach der Profess studiert er in Einsiedeln Philosophie. 1650 bekommt er einen Freiplatz am Jesuitenkolleg Propaganda Fide in Rom. Von hier kehrt er 1655 als Doktor der Theologie nach Disentis zurück, wo die Abtswahl des Nachfolgers von Abt Adalbert I. Bridler bis zur Rückkehr des jungen «Doctor Theologiae» aufgeschoben wird. Das Gebirgskloster, in den Bündnerwirren im Zuge des Dreissigjährigen Krieges arg geschwächt, zählt noch sieben Mönche. Zusammen mit den Äbten von Einsiedeln, Rheinau und Muri und im Beisein des Auditors der Apostolischen Nuntiatur wählen sie Adalbert de Medell am 30. Juli 1655 zu ihrem neuen Abt. Auseinandersetzungen mit den Weltgeistlichen des Oberlandes, die eine neue Feudalherrschaft der Abtei befürchten, prägen das erste Jahr der Regierung des jungen Abtes. Er erreicht dann mit Verhandlungen die Exemtion, das heisst die Unabhängigkeit vom Bistum Chur.
Abt Adalbert II. gibt der Abtei in seiner 41-jährigen Regierungstätigkeit neue, barocke Grösse. Neueintritte vergrössern die Gemeinschaft, die auf 30 Mitglieder anwächst. Nur zwei Patres und der Abt sind einheimische Rätoromanen, aus der einheimischen Bevölkerung kommen aber die meisten der acht Laienbrüder. Der Abt bemüht sich mit Reliquienerhebungen, Bruderschaftsgründungen, aber auch durch Pflege der rätoromanischen Sprache um neue Volksnähe. Ein romanisches Liederbuch des Klosters erobert 1690 die Herzen des Volkes. Im Gegensatz dazu ist das düstere Kapitel der Hexenverfolgungen kein Ruhmesblatt für den einheimischen Disentiser Abt. Er ist zwischen 1672 und 1678 für den Tod von über 30 der Hexerei angeklagten Personen verantwortlich. Noch siegt Aberglauben über Vernunft.
Abt Adalbert II. leitet auch die barocke Bauzeit in Disentis ein. Schon im Jahr seiner Wahl entsteht die neue Plaziduskirche am Dorfeingang. Es ist das erste bekannte Werk des Misoxer Baumeisters Domenico Barbieri, der später mit seinem Bruder Giulio die Klosterkirche von Isny baut. Die Kirche wird 1658 geweiht. In Truns lässt der Abt 1674−1679 den herrschaftlichen Klosterhof bauen. Im eigenen Kloster, dessen Gebäude noch mittelalterlich sind und dessen drei Kirchen schon seit einem halben Jahrtausend stehen, ist der Platz inzwischen eng. Schon 1675 ist der Baumeister des Abtes von St. Gallen, Daniel Glattburger, in Disentis. Dieser legt Pläne für einen Kirchen- und Klosterneubau vor. Sie werden nicht weiterverfolgt. 1683 ist Br. Caspar Moosbrugger, der Baumeister aus Einsiedeln, zum ersten Mal in Disentis. Er legt «etliche Riss» für den Konventneubau vor. Es dürfte sich um das Projekt handeln, welches 1698 auf der Schweizerkarte von H. L. Muoss dargestellt ist. Mit dem Niederlegen der alten Klostergebäude wird sofort begonnen, obwohl die Finanzen nicht gesichert sind. 1685 bis 1694 entstehen der Südtrakt, ein Quertrakt und der Südwest-Pavillon. Er kostet 20 000 Gulden. Die Schweizerische Benediktinerkongregation verfügt jetzt einen Baustopp. Der Südtrakt, als Torso der Gesamtanlage, dominiert bis heute die Tallandschaft. In seinem Rücken verbleiben die Marienkirche, eine Dreiapsidenkirche aus dem 10. Jahrhundert, und ein Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert. Für die schon abgebrochene Martinskirche plant Abt Adalbert II. mit Br. Caspar Moosbrugger 1695 eine Wandpfeilerkirche in einer kompakten Aussenhülle mit einer Doppelturmfassade. Der erste Disentiser Barockabt erlebt die Grundsteinlegung dieses Bauwerkes nicht mehr. Er stirbt am 11. Februar 1696 und wird in der Marienkirche begraben. Ein Porträt des Prälaten ist nicht vorhanden. Sein Wappen, in Allianz mit dem Disentiser Andreaskreuz, findet über dem Südausgang, links des Wappens von Nuntius Caracciolo.
Klosterkirche Disentis
22 May 2021 |
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Die Ausrichtung nach Norden verleiht dem Raum eine «Theaterbeleuchtung» von Sonnenaufgang bis zum Abend. Dabei bleiben die Fenster für den in die Kirche tretenden und nach vorn blickenden Besucher durch die Pfeiler verdeckt, die sich wie Kulissen seitlich hereinschieben.
Die Gemälde am Kirchengewölbe sind ein Werk von Fritz Kunz (1868–1947). Er gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den geachteten Vertretern einer neueren religiösen Malerei.
Der Hochaltar stammt aus Deggendorf und wurde von Melchior Stadler geschaffen. Der Altar gelangte 1885 nach Disentis als Ersatz für den 1799 zerstörten alten Hauptaltar von Johann Ritz von Selingen (1666–1729). Von ihm erhalten geblieben ist der Placidusaltar, rechts vom Choreingang und der Benediktsaltar, links des Choreingangs. In der Kirche stehen weitere sechs Altäre. Das Chorgitter ist ein Werk von Bruder Joseph Bäz († 1737). Die Kanzel wurde von Bruder Petrus Soler von Schluein 1717 geschaffen.
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