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Römisches Theater in Orange, Südfrankreich

06 Apr 2022 11 6 156
Scan eines Dia aus dem Jahr 1975 Entstehung: 1 Jahrhundert A.D.. Höhe: 36 m. Das Wahrzeichen der französischen Stadt Orange ist das antike Theater, das sich durch die eigenartige, auserlesene Gestaltung gekennzeichnet. Es war im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung, unter der Regierung Kaisers Augustin aufgebaut. Schon im Jahre 391 war die majestätische Arena vernachlässigt. Das Amphitheater war auf Verordnung der Kirche geschlossen und blieb bis 19. Jahrhundert verlassen. Nach der vollen Rekonstruktion wurde die Arena wieder für Durchführung der großen Kulturveranstaltungen benutzt. Im Sommer findet das traditionelle Opernfestival im Amphitheater statt. Amphitheater in Orange, Frankreich. Im Unterschied zu den anderen Amphitheatern, wurde das Theater in Orange nicht nur für die Gladiatorenkämpfe benutzt. Darin wurden auch die ausgezeichneten Aufführungen auf dem Latein durchgeführt. Eines der wichtigsten Dekorelemente der Arena war die Statue Kaisers Augustin. Das majestätische Denkmal mit der Höhe von 3,5 Metern hat sich bis zu heute erhalten. Die Höhe der Theaterwände bildet 36 Meter. Das Theater in Orange gilt als eines der sich am besten erhaltenen altrömischen Theater. Eine der Hauptbesonderheiten des antiken Theaters ist seine eigenartige Akustik, die die Künstler noch in der zweiten Hälfte 19. Jahrhunderts gewürdigt haben. Die erste Theatervorstellung wurde hier im Jahre 1869 durchgeführt. Seitdem ist das Amphitheater einer ständige Durchführungsstelle der wichtigsten städtischen Feiertage und Kulturveranstaltungen. Das Theater in Orange hat auch ein Geheimnis. Das ist die einzige Arena in der Welt, die die ursprüngliche Bühne erhalten hat, die niemals rekonstruiert war. @: Wikipedia

Aigues Mortes, Camargue

Aigues Mortes, Camargue

Stadtmauer Aigues Mortes, Camargue

21 Oct 2015 3 6 545
Im Mittelalter als Hafenstadt konzipiert, liegt Aigues-Mortes nach der Verlandung der Flachwasserzone heute rund sechs Kilometer vom Mittelmeer entfernt, ist aber von dort aus noch über einen Kanal erreichbar. Die Stadt liegt außerdem am Canal du Rhône à Sète, der eine schiffbare Verbindung zwischen der Rhône und der Stadt Sète ermöglicht. Von dort kann man auch zum Canal du Midi weiterfahren. Der Name „Aigues-Mortes“ bedeutet tote Wasser. Die Einwohner werden gemeinhin Aiguemortais bzw. Aiguemortaises genannt. Im 13. Jahrhundert als Hafenstadt konzipiert, lag Aigues-Mortes damals an den Ufern einer großflächigen Lagune und war durch Kanäle mit dem Mittelmeer verbunden. Zum westlichen Delta der Rhône führten Wege durch weitläufige Moore. Anlässlich der Stadtgründung wurde eine Fernstraße auf einem Damm angelegt, die die einzige Verbindung zum Festland bildete und durch den Tour Carbonnière verteidigt wurde. Nach der Verlandung der Flachwasserzone liegt Aigues-Mortes heute rund sechs Kilometer vom Meer entfernt, ist aber von dort aus noch über einen Kanal erreichbar. Die Stadt liegt außerdem am Canal du Rhône à Sète, einer schiffbaren Verbindung zwischen der Rhone und Sète. Von dort besteht eine Verbindung zum Canal du Midi. Quelle: Wikipedia