
Eggen am Kraigerberg, 11/2008; 12/2022
Blick von Eggen nach Norden ...
... in Richtung Gurktaler Alpen und Nockberge
Die Kirche von Eggen
Ein 1854 errichteter, 1855 geweihter, dreijochiger Saalbau mit dreigeschossigem, 1897/98 errichtetem Vorhallenturm, den Blendarkaden schmücken, mit ostseitiger Apsis und nordseitiger Sakristei. Den dreigeschossigen Spitzhelmturm zieren neuromanische Putzfriese. Alle Fenster der Kirche sind rundbogig. Dagegen wirkt das Innere durch das Tonnengewölbe mit Stichkappen auf eingezogenen Pfeilern eher biedermeierlich. Die Westempore auf verputzten Säulen mit Orgelerker und Orgel aus der Bauzeit besitzt anstelle der Brüstung ein hölzernes Geländer. Im weißgold gefaßten Kanzelaltar von 1898 ist sogar ein letzter Nachklang des Barocks zu spüren. Die Doppelsäulen zu Seiten des Kanzelkorbes tragen ein Gebälk, das barockisierende Ornamente schüchtern zu beleben versuchen. Im Aufsatz das Bild des segnenden Heilands, umgeben von Strahlenkranz und Putti. Im Mittelalter stand hier eine der heiligen Afra geweihte Kirche, von der keine Spuren blieben.
In der Gegenreformationszeit zogen sich in dieses Einschichtgebiet Protestanten zurück und bewahrten so ihren Glauben.
Die Kirche wurde an Stelle eines alten, hölzernen Beethauses errichtet.
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