
Viermastbark Peking
Folder: Hamburg
17 Jun 2024
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Doppeltes Lottchen
Im Deutschen Hafenmuseum Hamburg. Gleich daneben ist die Viermastbark "Peking" am Kai festgemacht.
HFF in Hamburg, allen ein schönes Wochenende!
Endlich hat nun der stolze Großsegler, die Viermastbark "Peking", nach wechselvoller Geschichte ihren Ruheplatz in Hamburg am Bremer Kai gefunden. Am 25. Februar 1911 ist sie vom Stapel gelaufen und am 16. Mai 1911 wurde sie in Dienst gestellt. Gekostet hat sie damals 680.000 Mark gekostet. Das entspricht heute etwa 4,6 Mio. Euro. Viel Geld, aber der Transport des wertvollen Salpeters von Chile um's Kap Hoorn nach Deutschland war sehr einträglich. Bereits nach zwei Schiffspassagen, so wurde berichtet, war das Schiff bezahlt, aber 34 Mal hat die „Peking“ im Salpeterhandel mit Chile das Kap Horn umrundet. Auch wenn Schlepper von Hamburg aus das Schiff die Elbe hinunterziehen mußten, einen Motor als Schiffsantrieb hatte sie nicht, war sie als Segelschiff immer noch schneller als die Dampfschiffe ihrer Zeit. Mit ihren 4 Masten, 32 Segeln und 4100 m² Segelfläche kam sie auf ca. 17 Knoten (31 km/h) und schaffte die Strecke von Hamburg ins chilenische Valparaiso in nur knapp über 70 Tagen.
Der gute Geist der Peking
Der gute Geist der Peking ist keine Galionsfigur, wie das bei großen Segelschiffen meist der Fall ist. Da ja die Viermastbark als Frachtschiff konzipiert war, also in erster Linie als "Arbeitsgerät" ist man mit Verzierungen relativ sparsam umgegangen. Außer den Zierpfeilen an Bug und Heck wurde dem Schiff keine Galionsfigur gegeben, aber es erhielt eine Krullgalion. Sie trägt die Initialen des Bauherren der Flying P-Liner: FL für Ferdinand Laeisz und ist der gute Geist des Schiffes. Direkt am Schiff befindet sich heute eine Nachbildung. - Das Original befindet sich in einem Schuppen des Deutschen Hafenmuseums (siehe PIP).
17 Jun 2024
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Wenn eine Landratte ein Segelschiff besucht ...
... dann sagt er Nichts zu diesen lustigen Stöckchen und Stricken, sonst bekommt er wieder angedroht, kielgeholt zu werden. ;-) Übrigens sind bei diesen Belegnägeln, welche aus Holz sind, in gewissen Abständen welche aus Eisen dabei. Unser "Erklärseebär" auf dem Schiff hat auch davon gesprochen, warum das so ist. Aber das soll jetzt mal unser Fotofreund Lothar erklären. - Mal schauen, ob er das auch weiß! ;-D
17 Jun 2024
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Hölzer zum Bedienen des Ankerspills
Diese Hölzer wurden verwendet um das Ankerspill zu bedienen. Diese Hölzer wurden mit dem Vierkant in die Öffnungen des Ankerspills gesteckt und dann war harte Muskelkraft gefragt. Wie bei fast allen Tätigkeiten auf dem Segelschiff. So eine Überfahrt mit dem Schiff war war Arbeitsalltag und hatte mit Seefahrerromantik nicht sehr viel zu tun.
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