
Madeira. Funchal
Folder: Madeira 2007 / 10 / 12 / 18
Funchal. Mercado dos Lavradores. Frisch gefangene…
Funchal. Mercado dos Lavradores. Degenfische / Esp…
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Espada
... oder der Fisch, der aus der Tiefe kam
Zweites Nationalgericht Madeiras ist der überall angebotene Espada (peixe espada), oder auch schwarzer Degenfisch (black scabbard engl.), ein bei uns vollkommen unbekannter Tiefseebewohner.
Im Supermarkt und Märkten wird der Espada zum Kauf angeboten. Er hat etwas von einem Aal aus einem Horrorfilm: schwarzer, langer Körper, grosse Augen und ein respektables Gebiss.
Auf dem Teller ist er das ganze Gegenteil: ein zarter, sehr dezent schmeckender Fisch. Das Fleisch ist weiss und praktisch grätenfrei.
Der Espada lebt in grossen Tiefen (ab 2000 m) und ist nur in dieser Region und bei Japan bekannt. Durch seine zurückgezogene Lebensweise ist auch nicht viel von seinem sonstigen Leben erforscht. Nachts steigt er dann auf etwa 1000 m hoch. Das ist die grosse Stunde der Espada-Fischer, die dann mit ihren kleinen Booten und langen Angelschnüren hinaus auf den Atlantik fahren.
Er wird dann an Bord gezogen. Durch den Druckunterschied ist er nicht nur bereits tot, sondern ändert auch seine Farbe zu dem schwarz, wie er dann später im Supermarkt liegt.
Es gibt eine ganze Menge an Espada-Rezepten. Der Standard ist Espada mit Banane (Espada com banana). Der süssliche Geschmack der Banane passt sehr gut zum zarten Fisch-Filet.
Weitere Kombinationen gibt es mit Krabben, natur mit Knoblauch und Kräutern (Espada grelhado) oder auch im Speckmantel.
Guter Fisch schmeckt übrigens nicht nach Fisch, ist nicht mehlig und sehr zart und zurückhaltend im Geschmack. Auch nicht-Fisch-Esser können sich an ihm einmal versuchen.
Funchal. Mercado dos Lavradores. Degenfische / Esp…
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Der Schwarze Degenfisch (Aphanopus carbo) sieht einer Schlangenmakrele ähnlich − der auffallendste Unterschied liegt darin, dass seine Schwanzflosse zwar voll ausgebildet, aber geradezu winzig ist. Dieses Merkmal verlangt sehr nach einer funktionellen Erklärung (s. u.). Die Abtrennung der Trichiuridae (Haarschwänze) von den Gempylidae (Schlangenmakrelen) ist willkürlich − es gibt keine eindeutigen Unterscheidungsmerkmale.
Auf dem Fischmarkt von Funchal auf Madeira wurde diese Art der Makrelenartigen bereits seit langem als Speisefisch geschätzt, bis der britische Kaplan Richard Lowe diese 1839 der Wissenschaft zur Kenntnis brachte.
Diesen Fisch kennen bis heute viele Touristen auf Madeira als Speisefisch unter dem Namen Espada, das portugiesische Wort für „Degen“. Der lateinische Name ist abzuleiten von ἀϕανής „unsichtbar; unsicher“, (hier:) verschwunden, verloren, und πούς, „Fuß“, (hier:) Bauchflosse; sowie (lat.) carbo „Kohle“.
In den tiefen Gewässern ist der Schwarze Degenfisch kupferfarben. Erst beim Fang bekommt er durch die rasche Druckveränderung seine bekannte schwarze Farbe. Gefischt wird er mit Angeln mit einer Leine von 1.500 m Länge und einem Gewicht, an der bis zu 50 Hilfsangeln befestigt werden. In ihren Mägen fand man neben kleinen Tiefseefischen Aale, die auf ihrer Laichwanderung gefressen wurden.
Funchal. Mercado dos Lavradores. Stockfisch. ©UdoS…
Funchal. Mercado dos Lavradores. Stockfisch. ©UdoS…
Funchal. Mercado dos Lavradores. Thunfisch. ©UdoS…
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Funchal. Mercado dos Lavradores. Red Snapper? ©Ud…
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Rua Latino Coelho, Sao Roque, Funchal, Região Autónoma da Madeira, República Portuguesa
Funchal. Mercado dos Lavradores. Fische fangfrisc…
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Funchal. Mercado dos Lavradores. Azulejo in der Fi…
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Unter Azulejo (portugiesische Aussprache [ɐzu'ɫeʒʊ], kastilische Aussprache [aθu'lexo]) versteht man ein Mosaik aus zumeist quadratischen, bunt bemalten und glasifizierten Keramikfliesen, das seinen europäischen Ursprung in Spanien und Portugal hat und dort hergestellt wird. Diese wetterfesten Fliesen sind in diesen Ländern fester Bestandteil des Stadtbildes und werden an öffentlichen Monumenten und Gebäuden, Hausfassaden und Kirchen, aber auch an Innenwänden zu oftmals künstlerischen Wandbildern zusammengefügt. Häufig sind alte Blumen-, Vögel- und Schiffs-Motive verarbeitet. In Wandverkleidungen aus Azulejos findet sich traditionell auch orientalische Ornamentik wieder.
Funchal. Mercado dos Lavradores. Azulejo in der Fi…
Funchal. Mercado dos Lavradores. Innenhof der Mar…
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Rua Latino Coelho, Sao Roque, Funchal, Região Autónoma da Madeira, República Portuguesa
Funchal. Mercado dos Lavradores. Der Innenhof der…
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Rua Do Hospital Velho, Sao Roque, Funchal, Região Autónoma da Madeira, República Portuguesa
Funchal. Mercado dos Lavradores. Im Innenhof der…
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Rua Latino Coelho, Sao Roque, Funchal, Região Autónoma da Madeira, República Portuguesa
Funchal. Mercado dos Lavradores. Obst und Südfrüc…
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Rua Latino Coelho, Sao Roque, Funchal, Região Autónoma da Madeira, República Portuguesa
Funchal. Mercado dos Lavradores. Exotische Frücht…
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Bildtafel Tropisches Obst und Gemüse:
de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel_Obst_und_Gem%C3%BCse
Den muss man gesehen haben - der Markt findet an jedem Wochentag in Funchal statt und es gibt ein Sammelsurium an Obst, Gemüse, Nahrungsmitteln, Gewürzen, etc. die Luft ist erfüllt von den ganzen Düften. Die Bauern der Insel treffen sich auf dem Bauernmarkt und bieten Ihre selbstgezogenen Produkte an.
Immer wieder wird man angesprochen, sogar in Deutsch und nicht nur englisch und portugiesisch „Probieren, Probieren ", rufen die Händlerinnen und Händler und geben uns Früchte zum probieren. Es gibt saftige Papayas, aromatische Baumtomaten, schmackhafte Ananas und jede Menge Bananen - die hier einfach viel süsser und besser schmecken als bei uns. Liegt wohl daran das sie nicht künstlich nachreifen müssen.
Gekauft haben wir dann eine Furcht die aussieht wie ein dicker grüner Ball mit Schuppen, die ganz süss und nach Vanille schmeckt. Man sieht Sie vorne links auf dem Bild.
Funchal. Mercado dos Lavradores. Früchte und Gemü…
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Rua Do Hospital Velho, Sao Roque, Funchal, Região Autónoma da Madeira, República Portuguesa
Funchal. Mercado dos Lavradores. Alles frisch...…
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Rua Latino Coelho, Sao Roque, Funchal, Região Autónoma da Madeira, República Portuguesa
Funchal. Mercado dos Lavradores. Gemüse und Früch…
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Rua Do Hospital Velho, Sao Roque, Funchal, Região Autónoma da Madeira, República Portuguesa
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