Tramvia de Sóller

Mallorca


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Tramvia de Sóller

14 Apr 2011

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Tramvia de Sóller

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15 Apr 2008

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Tramvia de Sóller

Hier ein Video: Tramvia de Sóller Die Tramvia de Sóller fährt vom Bahnhofsvorplatz von Sóller durch die Innenstadt und weiter durch Zitronenhaine bis direkt an die Hafenmole von Port de Sóller. Die Strecke ist eingleisig mit mehreren Ausweichen. Die stark abgenutzte Infrastruktur erlaubt dabei nur eine geringe Geschwindigkeit, mehr als 30 km/h werden nicht erreicht, meist liegt die Geschwindigkeit deutlich darunter. Alle Fahrzeuge sind Zweirichtungsfahrzeuge – allerdings mit Türen nur an einer Seite (die in Fahrtrichtung Hafen rechte Seite). Es existieren zwei Triebwagenbauarten: Die noch von der Eröffnung stammenden Triebwagen mit den niedrigen Betriebsnummern 1 – 3 und um das Jahr 2000 herum von der Straßenbahn Lissabon übernommene und an die örtlichen Verhältnisse angepasste Wagen mit den hohen Betriebsnummern 20 – 24. Erstere sind auf den ersten Blick durch ein eher kantiges Äußeres mit Laternendach zu erkennen, Letztere durch ein rundliches Äußeres mit Tonnendach. Zwischenzeitlich wurden die Triebwagen 21 – 23 (Stand 2016) dem Aussehen der Originaltriebwagen 1 – 3 angepasst. Die von der Straßenbahn Bilbao nach deren Stilllegung 1964 übernommenen Wagen (der Triebwagen trug in Sóller die Nummer 4, der Beiwagen die 7) wurden um 2000 wieder dorthin zurückgegeben. (Wikipedia)

16 Apr 2008

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Tren de Sóller (Der "Rote Blitz")

27,6 Kilometer in einer Stunde Fahrzeit: Nein, das Anrecht auf Blitzgeschwindigkeit erwirbt man mit der Fahrkarte für den Tren de Sóller nicht. Die Garnituren der Eisenbahn zwischen Palma und Sóller sind auch gar nicht rot, obwohl sie die deutschen Gäste den "Roten Blitz" nennen: Die Elektroloks und Waggons präsentieren sich im dunkelbraunen Holzlook, aber z. T. mit exklusivem Innenleben: Im Erste-Klasse-Abteil hinter dem Führerhaus überraschen salonartig angeordnete und weich gepolsterte Lederfauteuils, Mahagoni-Wandtäfelungen mit orangeroten Bordüren, elegante Gepäcknetze aus cottofarbenem Garn sowie Messingleuchten, deren warmes Licht in ständig leicht wechselnder Intensität erstrahlt. Aber auch die einfachen Holzbänke in den Abteilen 2. Klasse bezaubern mit altehrwürdiger Patina. Selbst der Schaffner bläst zur Abfahrt nicht etwa in eine simple Trillerpfeife: Nach drei Zügen am Glockenstrang ertönt der Klang eines Messinghorns. (aus "Mallorca erleben") Zeitreise ins vergangene Jahrhundert Die Fahrt mit dem Tren de Sóller ist auch eine Zeitreise. Wer sich dafür interessiert, erfährt über die Geschichte des Zuges, dass die Bahn ursprünglich zum Transport landwirtschaftlicher Produkte (hauptsächlich Zitrusfrüchte) aus Sóller genutzt wurde. Vorher war Sóller nur auf dem mühsamen Landweg über den knapp 500 Meter hohen Coll de Sóller oder auf dem Seeweg erreichbar. Die private Betreibergesellschaft, Ferrocarril de Sóller, wurde bereits 1905 gegründet. Sie betreibt die ca. 27 km lange Strecke zwischen Palma und Sóller seit 1912 ununterbrochen. Die Bahn wurde mit 914 mm Spurweite gebaut und fährt heute mit 1200 Volt Gleichstrom. Die Elektrifizierung wurde Ende der 30er-Jahre von der Firma Siemens-Schuckert durchgeführt, nachdem sich viele Fahrgäste über den Dieselrauch in den Tunneln beschwert hatten. Die holzverkleideten Fahrzeuge wurden direkt auf der Insel zusammengebaut und sind heute noch im Einsatz. (aus "Mallorcana")

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13 Apr 2008

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Santuari de Santa Maria de Lluc

Das Santuari de Santa Maria de Lluc (kastilisch Santuario de Santa María de Lluch), so der vollständige Name, ist ein Wallfahrtsort im Gebirge der Serra de Tramuntana im Nordwesten der spanischen Baleareninsel Mallorca und gilt als spirituelles Zentrum der Insel. Das Wort Santuari bedeutet „Heiligtum“. Es ist zu unterscheiden von Monestir für „Kloster“, so wird das Santuari de Lluc durch Patres verwaltet und nicht von Mönchen bewohnt.

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08 Apr 2008

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Herrenhaus und Gärten von Alfabia auf Mallorca (+ 7x PiP)

Das Haus verfügt über Elemente von verschiedenen Stilen: Arabisch, Gotik, Renaissance, Barock.. Das Portal wird flankiert von zwei „colcadors“- Steinbänke, die dazu dienten, um im Rittertum auf das Pferd zu steigen. Beidseitig des Portals befinden sich zwei elliptisch Fenster genannt „ojo de buey“,- „Auge des Ochsen“. Die "Jardines (Gärten) de Alfabia" sind ein maurischen Wunderwerk: Ein Zeugnis dafür, dass die Araber der Insel Mallorca nicht allein politische Unterdrückung, sondern auch den Segen einer uralten Zivilisation mitgebracht hatten. Niemand anders als die Mauren konnte Bewässerungstechnik so geschickt und effizient einsetzen. Sie fingen noch das kleinste Rinnsal auf und machten es zum Lebensquell blühender Felder und Gärten. Die Jardines de Alfabia sind ihr Meisterwerk. Sie zählen zu den schönsten historischen Gärten Spaniens. Entspannung und Genuss sind hier garantiert. (Mallorca Experte). Zu den PiPs von links nach rechts: 1. Im Innenhof überwölbt eine mächtige Platane den zentralen Springbrunnen. 2. Das Wahrzeichen dieses Gartens ist der Laubengang mit seinen Wasserspielen. 3. Die Besucher haben ihre helle Freude an der Überraschung, die diese Wasserspiele ihnen bescheren: Sie setzen plötzlich ein, und wer sich gerade im Laubengang befindet, wird nass. 4. Mit frisch gepresstem Orangensaft kann man sich an einem Pavillon erfrischen. Dieser Teil des Gartens grenzt an einen Orangen- und Zitronenhain. 5. Eingang in das Wohnhaus 6. Im großen Salon des vermutlich im 17. Jh. errichteten Gutshauses stellt ein großer Bilderfries am unteren Teil der Wände Motive der Insel nach. Der obere Teil der Wände ist mit dem für Mallorca typischen Stoff, der „tela de llengos“ (Zungenstoff), bespannt. Oberhalb der Tür befinden sich die Symbole (Bars) des Königreichs von Aragon und Katalonien. 7. Dieser herrschaftliche Lehnstuhl aus schwerem, dunklen Eichenholz von 1399 ist eines der schönsten und ältesten Möbelstücke Mallorcas. Sein Schnitzwerk zeigt ein unter einem Schatten spendenden Baum in ein Brettspiel vertieftes Paar. Ferner zieren Hunde, Vögel und Ritter seine Lehne.

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12 Apr 2011

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Statue des Junípero Serra vor der Basilika San Fracisco in Palma de Mallorca

Was wäre Kalifornien ohne Junípero Serra, der im Jahre 1713 in Petra auf Mallorca geboren wurde? Im Alter von 16 Jahren trat der Bauernsohn dem Franziskanerorden bei. 1749 entschloss er sich, zusammen mit einer Gruppe anderer Franziskaner als Missionar nach Mittelamerika zu reisen. Nach und nach entstanden an der fernen Pazifikküste 21 Missionsstationen und viele davon - darunter so berühmte Orte wie San Francisco, Santa Barbara, Carmel und San Diego - gründete der in Petra auf Mallorca geborene Junípero Serra. Es ist anzunehmen, dass er die Namen der Missionen von Altären in der Kirche des Konvents von Petra ableitete. Der Highway 101 in Kalifornien folgt in großen Zügen dem "Camino Real", dem "Königlichen Weg" des 18. Jh., der die damals gegründeten spanischen Missionen miteinander verband. Dort waren die bestmöglichen Voraussetzungen zur Rettung der Seelen indianischer Ureinwohner vom höllischen Heidentum gegeben. Fast 1000 km liegen zwischen San Diego und San Francisco Solano, der nördlichsten kalifornischen Mission. Im Abstand von etwa 7 Meilen hatten die Mönche damals an Bäumen und Stangen kleine Kupferglocken aufgehängt, um notfalls göttlichen Beistand oder menschliche Hilfe herbeizurufen. Glocken ähnlicher Art sind auch heute noch vorhanden, sofern sie nicht von Souvenirjägern entfernt worden sind. Sie hängen an eigens dafür aufgestellten eisernen Bogengestellen (aus meinem Reisebericht von 1988). Viele Straßen in Petra tragen die Namen der kalifornischen Missionen. Auf Majolikatafeln ist die Ansicht der Missionsstation und ihr Gründungsdatum abgebildet (s. PiPs)

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12 Apr 2008

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"Es Foner" - der Steinschleuderer in Palma de Mallorca

Mit Els Foners Balears (katalanisch) werden historische Steinschleuderkämpfer (Balearii) auf den Balearischen Inseln bezeichnet. Die Urbevölkerung der Balearen ist vermutlich von der Iberischen Halbinsel aus eingewandert; erste Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. Bereits in dieser Zeit benutzten die ersten Jäger Schleudern sowie Steine von ei- oder kugelähnlicher Form als Projektile. Später wurde diese Technik auch als Verteidigungswaffe eingesetzt. Die Treffsicherheit war schon damals hoch. Wurfweiten von mehr als 150 Meter sind durch Rekonstruktion und Versuche belegt. Die Projektile hatten ein Gewicht zwischen 100 und 500 Gramm. Die hohe Kunst des Steinschleuderns machte später die Ur-Mallorquiner zu beliebten und gut entlohnten Söldnern in den karthagischen und römischen Armeen.

16 Apr 2008

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Auch das ist Mallorca - Schafherde in Orient (3 PiPs)

Musik : "Wie klingt der Schnee" aus dem Film "Jenseits der Stille". Auf einer Wanderung auf Mallorca kamen wir an dieser Weide mit einer großen Schafherde vorbei. Auf dem Boden lagen viele weiße "Plastiktüten", die sich jedoch als frisch geborene Lämmchen entpuppten. Einige von ihnen lagen noch auf der Erde, andere versuchten, auf wackeligen Beinchen aufzustehen und die ersten Schritte zu gehen. Wir haben diese schöne Szene lange beobachtet...(Die PiPs sind Screenshots aus einem Videofilm). Orient: Bergdorf der aufgehenden Sonne In Orient, rund 26 km von der Balearenhauptstadt Palma entfernt, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dieses schöne, gepflegte Dorf mit nur 30 Einwohnern verdankt seinen Reichtum der landwirtschaftlichen Vergangenheit. Mandelplantagen, Oliven, viele Schafe, Apfelplantagen und eingebaute Terrassen bestimmen hier die Landschaft.

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15 Apr 2008

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HFF - 2. März 2018 - Son Marroig Mallorca

Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschau'n. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da - und nahm den Zwischenraum heraus und baute draus ein großes Haus. Der Zaun indessen stand ganz dumm mit Latten ohne was herum, ein Anblick gräßlich und gemein. Drum zog ihn der Senat auch ein. Der Architekt jedoch entfloh nach Afri - od - Ameriko. (Christian Morgenstern) Son Marroig war das Anwesen von Ludwig Salvator Erzherzog von Österreich . Ludwig Salvator wurde 1847 als zweiter Sohn des Herzogs Leopold von Toskana in Florenz geboren. Er war begeisterter Schriftsteller, Forscher und Umweltschützer. Seine Forschungsreisen führten ihn in den Vorderen Orient und durch Südeuropa. 1867 reiste er das erste Mal nach Mallorca und bereiste die Insel als Insektenforscher. Später veröffentlichte er sein erstes Buch über die Fauna der Balearen. Wenige Jahre später kehrte er zurück nach Mallorca und lebte von nun an auf der Insel. Er kaufte sich Land an der Nordwestküste und ließ sich dort nieder. Schnell lernte er die Inselsprache. Insgesamt soll er 14 Sprachen beherrscht haben. Das Ergebnis seiner Forschungen auf Mallorca war das siebenbändige Werk "Die Balearen in Wort und Bild geschildert". Dieses wurde 1899 auf der Weltausstellung in Paris mit einer Goldmedallie prämiert. Salvator war ein großer Naturliebhaber und setzte sich für den Naturschutz ein. Er kaufte große Ländereien, um Wälder vor der Abholzung zu schützen.
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