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Protegohaube über dem ehem. Schacht Grillo 3 der Zeche Monopol (Bergkamen) / 5.01.2020


Die Zeche Monopol förderte seit 1879 Kohlen auf der Schachtanlage Grillo 1/2 in Kamen. Zur besseren Bewetterung des sich ausdehnenden Grubengebäudes wurde im Jahr 1906 mit dem Abteufen von Schacht Grillo 3 begonnen. 1908 erreicht man die Kohlenflöze bei einer Tiefe von 379 m, ein Jahr später erfolgte der Durchschlag mit der von Grillo 1/2 aufgefahrenen 4. Sohle in 575 m Tiefe. Im selben Jahr wurde auf dieser Sohle eine Verbindung mit der ebenfalls zu Monopol gehörenden Schachtanlage Grimberg 1/2 weiter nördlich hergestellt, später auch mit der Anlage Grimberg 3/4 im Westen. 1910 wurde die 5. Sohle (690 m) angesetzt und der Schacht Grillo 3 als einziehender Wetterschacht in Betrieb genommen. Im Volksmund erhielt er auch den Namen "Schacht Kiwitt".
In den folgenden Jahren diente dieser Schacht auch der Materialförderung und Seilfahrt. Dazu erhielt er um 1926 ein stählernes Fördergerüst, das zuvor auf der Zeche Hamburg in Witten-Annen im Einsatz war. Auch entstand im Umfeld des Schachtes eine große Zechenkolonie für die Bergleute, die hier einfuhren. Zur Bewetterung der immer tiefer liegenden Abbausohlen wurde Schacht Grillo 3 in den Jahren 1928, 1939 und 1955 tiefer geteuft. Tiefste Sohle war die 7. Sohle in 1021 m Tiefe. Von der unterhalb der 6. Sohle vorhandenen Zwischensohle wurde dann eine Kohlenwendel bis zur 7. Sohle eingebaut, um die auf der Zwischensohle anfallenden Kohlen bis zu dieser Sohle herunterzulassen. Von dort sind sie mit Großraumwagen zur Schachtanlage Grimberg 1/2 gefördert worden.
Bei der katastrophalen Grubenexplosion, die sich am 20. Februar 1946 ereignete und 405 Bergleuten das Leben kostete, wurden vom Schacht Grillo 3 aus die ersten Rettungsmannschaften eingesetzt. Hier kamen auch am 24. Februar die letzten Überlebenden wieder nach über Tage. Als in Kamen die Schachtanlage Grillo 1/2 1981 stillgelegt wurde und der Kohlenabbau sich nach Norden ins Feld Grimberg 1/2 verlagerte, verlor auch Schacht Grillo 3 seine Funktion und wurde 1983 verfüllt.
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In den folgenden Jahren diente dieser Schacht auch der Materialförderung und Seilfahrt. Dazu erhielt er um 1926 ein stählernes Fördergerüst, das zuvor auf der Zeche Hamburg in Witten-Annen im Einsatz war. Auch entstand im Umfeld des Schachtes eine große Zechenkolonie für die Bergleute, die hier einfuhren. Zur Bewetterung der immer tiefer liegenden Abbausohlen wurde Schacht Grillo 3 in den Jahren 1928, 1939 und 1955 tiefer geteuft. Tiefste Sohle war die 7. Sohle in 1021 m Tiefe. Von der unterhalb der 6. Sohle vorhandenen Zwischensohle wurde dann eine Kohlenwendel bis zur 7. Sohle eingebaut, um die auf der Zwischensohle anfallenden Kohlen bis zu dieser Sohle herunterzulassen. Von dort sind sie mit Großraumwagen zur Schachtanlage Grimberg 1/2 gefördert worden.
Bei der katastrophalen Grubenexplosion, die sich am 20. Februar 1946 ereignete und 405 Bergleuten das Leben kostete, wurden vom Schacht Grillo 3 aus die ersten Rettungsmannschaften eingesetzt. Hier kamen auch am 24. Februar die letzten Überlebenden wieder nach über Tage. Als in Kamen die Schachtanlage Grillo 1/2 1981 stillgelegt wurde und der Kohlenabbau sich nach Norden ins Feld Grimberg 1/2 verlagerte, verlor auch Schacht Grillo 3 seine Funktion und wurde 1983 verfüllt.
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