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Posted: 26 Dec 2019


Taken: 25 May 2019

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2019
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Teutoburgiastraße (Siedlung Teutoburgia, Herne-Börnig) / 25.05.2019

Teutoburgiastraße (Siedlung Teutoburgia, Herne-Börnig) / 25.05.2019
Mit geschwungenen Straßenzügen, architektonischer und gestalterischer Vielfalt sowie großzügiger Grünplanung – so präsentiert sich die ehemalige Bergarbeitersiedlung Teutoburgia. Mit dem Abteufen der Schächte der Zeche Teutoburgia und dem Bau der ersten 51 Siedlungshäuser wurde 1909 begonnen. Der letzte Abschnitt der Siedlung wurde 1923 mit der Bebauuung am Teutoburgiahof erschlossen. Es entstand eine Siedlung mit allen Gestaltungselementen einer typischen Gartenstadt. Auf vier Grundtypen aufbauend, realisierte der Architekt Berndt insgesamt 21 verschiedene Hausentwürfe. Die geschwungenen Straßen werden von ein- bis zweigeschossigen, in der Straßenzuflucht vor- und zurückspringenden Gebäuden begleitet, die als Einzel-, Doppel- oder Reihenhäuser individuell gestaltet sind. Vielfältige Fassaden, verandaartige Eingangsbereiche, wintergartenähnliche Auskragungen, Dachhäuschen, Klappläden, der hohe Baumbestand, die Vorgartenzonen ohne parzellierte Nutzung und die großen bewirtschafteten Innenhöfe unterstreichen den gartenstädtischen Charakter der Siedlung Teutoburgia. Die alleeartige Baarestraße, die ursprünglich auf das Werkstor der Zeche Teutoburgia ausgerichtet war, bildete die Hauptachse der Siedlung. An der Baare- und Laubenstraße finden sich die ältesten Häuser, die Beamten- und Steigerhäuser sind an der Schadeburgstraße zu sehen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Siedlung kaum beschädigt. Die wenigen zerstörten Gebäuden wurden durch Neubauten ersetzt. 1961/62 wurde eine Erneuerung der Straßen und der Kanalisation durchgeführt und das Beleuchtungsnetz ausgebaut und instandgesetzt.

Der funktionale Zusammenhang zwischen Siedlung und Bergbau bestand kaum zwei Jahrzehnte. Bereits 1925 stellte die Zeche Teutoburgia ihre Kohlenförderung ein und diente danach der Zeche Erin in Castrop-Rauxel bis 1983 als Seilfahrts- und Wetterschachtanlage.

Die unter Denkmalschutz stehende Siedlung Teutoburgia, in der etwa 1400 Menschen wohnen, wurde von 1989 bis 1998 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscherpark vorbildlich modernisiert und gehört heute der VEBA AG.
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