
Alte Kameras
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Bilora Box
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Die Bilora Box ist eine Rollfilm-Kastenkamera aus geprägtem Stahlblech. Hier handelt es sich vermutlich um ein Exemplar der Modellreihe 6. Es zeichnet sich durch die Möglichkeit der Entfernungseinstellung, Wahl zwischen zwei Blenden (11 und 16), Drahtauslöser- und Blitzanschluss aus. Die Kamera hat zwei sogenannte Brillantsucher, und zwei Bodengewinde für Stative, jeweils für Aufnahmen in Hoch- oder Querformat auf 6 x 9 cm.
Produziert wurde die Kamera von der Firma Bilora GmbH in Radevormwald, vermutlich in den 1950er Jahren.
In den PiPs noch einmal die Front der Kamera sowie ein Blick in ihr Inneres.
Pouva Start
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Die Pouva Start war DIE Volkskamera der DDR und wurde in dieser Form von 1952 bis 1955 von der Firma Karl Pouva Freital (Sachsen) für 16,50 DM (Ost) angeboten. Zum Fotografieren musste das Objektiv herausgedreht und der Rahmensucher aufgeklappt werden. Spätere Versionen wurden mit einem Durchsichtsucher ausgerüstet.
Im PiP die Kamera mit hineingedrehtem Objektiv und eingeklapptem Sucher.
H B(oxkamera) M !
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Ein ostdeutsches Gegenstück zur AGFA Clack. Ich bekam dieses hervorragend erhaltene Exemplar zu meinem diesjährigen Geburtstag geschenkt. Fotografiert habe ich noch nicht damit, kann daher noch nichts zur Qualität der Optik sagen, aber irgendwann werde ich das ausprobieren. Was mir gefällt, ist jedenfalls die Tatsache, dass diese Kamera im Gegensatz zu vielen anderen Boxkameras eine Doppelbelichtungssperre hat.
Produziert wurde die Perfekta ab 1953 im VEB Rheinmetall Sömmerda.
(Im PiP mit eingeklapptem Sucherrahmen)
Ica-Polyscop (mit PiPs und Erklärungen)
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Das Ica Polyscop ist eine Stereokamera aus der Zeit um 1920. Sie erzeugt auf Planfilm je zwei Bilder im Format 4 cm x 4 cm, die nach Entwicklung und Kontaktabzug auf Fotopapier mit einem Stereobild-Betrachter angesehen werden können.
Hersteller war die Internationale Camera Aktiengesellschaft Dresden.
Das Gehäuse besteht aus schwarz beledertem Holz sowie Frontplatte und Rückwand aus einem schwarz lackierten Nichteisenmetall (Messing?).
Die zwei Objektive sind Ica Novar Anastigmate 1:6,8 / 6 cm (siehe PiP!). Die Blende ist in drei Stufen einstellbar: 6,8 / 9 / 18. Man kann zwischen Moment- und Zeitaufnahme wählen. Bei der Zeitaufnahme öffnet der Verschluss bei halb gedrücktem Auslöseknopf und schließt, wenn man ihn ganz herunterdrückt.
Der zentrale Brillantsucher liefert auch heute noch ein wirklich brillantes Sucherbild (siehe PiP! )
Die abnehmbare Filmkassette (siehe PiP!) enthält noch ein Filmpack mit 11 Filmstreifen Agfa ISOCHROM Feinkorn Planfilm.
Die Kamera ist noch voll funktionstüchtig.
Zeiss Ikon Box-Tengor (Mit PiPs und Erklärungen)
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Die Box-Tengor ist eine Rollfilmkamera aus dem Haus Zeiss Ikon. Sie wurde von der Optischen Anstalt C. P. Goerz in Berlin hergestellt. Dieses nicht weiter bezeichnete Modell stammt vermutlich aus den Jahren 1924 - 1926 und ist damit eines der ersten.
Das Kameragehäuse besteht vollständig aus schwarz beledertem Blech und hat zwei Brillantsucher und je ein Stativgewinde für Aufnahmen im Hoch- und Querformat. Das Objektiv ist ein Goerz Frontar Achromat (aus zwei miteinander verklebten Linsen) mit maximaler Lichtstärke 1:11.
Drahtauslöseranschluss und Entfernungseinstellung gab es erst bei den Nachkriegsmodellen.
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