![Bretten - Melanchthonstraße [PiP] Bretten - Melanchthonstraße [PiP]](https://cdn.ipernity.com/200/74/68/50907468.d09064f2.75x.jpg?r2)
Bretten
Bretten ist eine Stadt im westlichen Kraichgau, etwa 23 km nordöstlich von Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie ist nach Bruchsal und Ettlingen die drittgrößte Stadt des Landkreises Karlsruhe und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Seit 1. Januar 1975 ist Bretten Große Kreisstadt. Mit der Nachbargemeinde Gondelsheim hat Bretten eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
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Bretten - Melanchthonstraße [PiP]
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Bretten - Gerberhaus [PiP]
Das Gerberhaus ist das älteste, aus dem Jahr 1585 stammende Gebäude der Stadt. Das in die ehemalige Stadtmauer angelehnte Gebäude wurde in den Jahren 1991 bis 1994 in Eigenarbeit der Brettener Bürger saniert und dient heute als Handwerksmuseum. Neben dem Gerbermuseum mit Gerätschaften und Werkzeuge der Gerber beherbergt das Gerberhaus auch eine Sattler- und Schusterwerkstatt mit historischem Schuhwerk. Interessant sind auch die wiederhergestellten Wohnräume aus dem 16. und 18. Jahrhundert.
(Quelle: www.bretten.de/tourismus-kultur-freizeit/fuehrungen-und-besichtigungen/gerberhaus )
Bretten - Simmelturm
Seit dem hohen Mittelalter war Bretten von einer Ringmauer umgeben, die durch mehrere Türme verstärkt war: die Tortürme des Gottesackertores, des Weißhofer Tores und des Salzhofer Tores, den mächtigen Pfeiferturm und den Simmelturm. Der Name des Simmelturms leitete sich vom mittelhochdeutschen Wort „sinwel“ her, was kreisförmig, rund bedeutet. Der Turm entstand in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Er wurde mit Kalkbruchsteinen aufgemauert und innen mit Sandsteinquadern verblendet. Mehrere Schießscharten ermöglichten dabei vom Turm aus eine Abwehr von heranrückenden Angreifern. Er hatte ursprünglich ein anderes, höheres Dach, das jetzige bekam er 1761 aufgesetzt. Zeitweilig diente der Simmelturm auch als Gefängnis.
In kunst- und kulturhistorischer Hinsicht besonders bemerkenswert sind die in Stein gemeißelten Fresken und Wappendarstellungen auf einem umlaufenden Fries des oberen Turmbereichs. Bei den Fresken, die meist die Form von verzerrten menschlichen Gesichtern - der Volksmund spricht von „Fratzen“ - haben, handelt es sich um Darstellungen von sogenannten „Neidköpfen“, die der symbolischen Abwehr von drohendem Schaden für die Stadt dienen sollten. Somit spiegeln sie ein Stück weit noch die magisch-sakralen Vorstellungen des traditionellen mittelalterlichen Volksglaubens wider.
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Die Lage des Turms am Rande eines früheren Sumpfgeländes im Süden von Bretten hatte allerdings bis heute andauernde Auswirkungen auf die Statik des Bauwerkes. Der Turm musste unter diesen Voraussetzungen auf hölzerne Pfähle gegründet werden und bekam im Laufe der Jahrhunderte eine immer stärkere Neigung.
(Quelle: kraichgau.news/bretten/c-freizeit-kultur/der-simmelturm-ein-schiefer-rundturm-am-rande-der-stadt_a11773 )
Frauentürmchen und Turm der St. Laurentius-Kirche
Bretten
Bretten - Peiferturm
Er war mit einer Höhe von 26 Metern einst die stärkste Befestigungsanlage der Stadt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, nach dem Merianstich von 1645 mit einem Satteldach und zwei nach Norden und Süden gerichteten Erkern und einem spitzen Aufsatz in der Mitte versehen. Diese und spätere Turmaufsätze verschwanden im Zuge mehrfacher kriegerischer Auseinandersetzungen um Bretten, das letzte Turmdach wurden dann 1830 abgetragen.[...] 2009 konnte der Turm dank des Einsatzes der Bürgerinitiative Brettener Heimat- und Denkmalpflege wieder mit einem an historischen Vorbildern orientierten Dach versehen werden.
Quelle: www.bretten.de/tourismus-kultur-freizeit/sehenswuerdigkeiten/stadtbefestigung
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