Eines Tages vor langer Zeit,
kein Menschenfuß trat alles breit,
da war die Welt brutal und schön -
brauchst nur mal in's Museum gehn.
Eines Tages nahmen WIR
fast alles weg dem Erdentier.
Asphalt, Beton wohin man schaut,
alles wird immer noch zugebaut.
Eines Tages, sagt meine Katze
und hebt dabei die rechte Tatze,
regieren wir die Erdenwelt
der Katzengott hätt's so bestellt.
Eines Tages fegt ein Sturm,
das flüstert mir der Regenwurm,
alles weg, was wir je gebaut,
sein Urahn hätt's ihm anvertraut.
Eines Tages kommt am Ende
wie immer schon 'ne Zeitenwende,
dann kannn nur bleiben, was noch paßt
und was sich liebt - nicht, was sich sich haßt.
Eines Tages ist mein Haus
ein Haufen Schutt - mach mir nichts draus.
Kommt die Zeit dann werd ich sehn,
wohin wird unsre Reise gehn.
Doch bis dahin habe ich
zu sorgen nicht allein für mich,
für Wurm und Katz und grünen Baum,
GEMEINSAM LEBEN ist kein Traum.
"Die Konferenz der Tiere" - nach dem Buch von Erich Kästner
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"La Konferenco de la Bestoj" - bazita sur la libro de Erich Kästner
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29 Jun 2013
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27 Jun 2013
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